Vogelperspektiven

zeitnahe regionale und überregionale Ereignisse kritisch von oben betrachtet

 

 

 

 

 

Das Deutsche Handwerk
Das Deutsche Handwerk

Nr. 14/12
Montag 09.Juli 2012

MONTAGSFRUST UND MONTAGSLUST

 

 

Ich zweifle langsam am Deutschen Handwerk. Seit nunmehr anderthalb Jahren kämpfe ich als Nichthandwerker um Toleranz. Ich bin ja nur Kunde. Ich will ja auch pünktlich zahlen. Aber kann das bedeuten, auf die Fertigstellung eines Auftrages 4 Wochen und länger warten zu müssen? Kann das bedeuten, auf die Antwort auf eine Kontakt-E-Mail zum Deutschen Handwerk  überhaupt keine Reaktion zu bekommen? Andererseits: So Handwerksburschen wie der ehemalige Junge Pionier aus Schwedt / Ostzone oder Carlson vom Dach aus Ottersberg / Schweden machen dann ja auch wieder Spaß.

 

Heute, Montag 9.Juli 12, die Nachricht, dass der Spieler Elias aus Holland, der für den HSV gespielt hat und später für Juventus Turin, nun bei Werder anheuert. Aber was passiert - und das kennen wir doch von anderen Spielern aus Brasilien, Holland, Turkmenistan, Spanien, Luxemburg - er darf nach Eintreffen im Trainingslager auf der Insel Norderney nicht mittrainieren! Weshalb? Er hat noch Rechnungen offen in Turin und muss noch den Offenbarungseid in Italien unterschreiben! Mein Fussballgott! Warum belastet sich so ein angeblich "seriöser" Verein mit solchen unzuverlässigen Spielern. Hunderte, wenn nicht tausende von jungen talentierten Fussballljungs warten auf ihre Chancen in den oberen Ligen. Was holen wir? Junge, unreife, überteuerte Spieler mit Sozialen Defiziten, die eigentlich ersteinmmal für mindestens 8 Wochen ins Erziehungsheim in der Neuenlander Straße müssten. Das macht doch mit Werder alles keinen Spaß mehr!

 

Palazzo Venice. Unser neuer Kulturpalast ist aufgebaut. Gartenperle ade, jetzt strahlt unser Venezianer, auch wenn nur Rasenmäher und sonstige Gartenhandwerkszeuge drin stehen. Heute am Montag, 9.Juli 2012, war die Feuertaufe. Es regnete wie aus Kübeln, und wir konnten überprüfen, ob unser Palast wasserdicht ist. Ergebnis positiv! Wir haben das entsprechend gefeiert. Rosa und die Wilden Jungs von gegenüber kamen herüber und machten drinnen im Palazzo eine kleine Session; Ute, die heute Geburtstag hatte, stiftete mehre Flaschen Rotkäppchen-Sekt halbtrocken, und wir von der Redaktion kochten und servierten Pasta Aglio e Olio. So läßt es sich doch bei sommerlichem Regenwetter auch ganz gut leben - im Palazzo!  

 

 

 

 

 

 

 

 

20/11

Dienstag 12.April 2011


7 Jugendliche, ein christl.Pfadfinderführer,   eine Landschaftsmalerin und ein Richter


Die Bremer Maulwürfe werden 15 Jahre alt. Ihr Erfinder ist stolz wie Puma.

 

Eine kleine Fernsehkritik von Ulrich Pelz, dem Herausgeber dieser völlig überflüssigen Nett-Wild-Zeitung und dem Erfinder dieser völlig unblinden Bremer Maulwürfe

 

Nichts Böses ahnend schalte ich gestern Abend wie immer um halb 8 buten & binnen ein, das Bremer Fernseh-Heimatmagazin. Und wen sehe ich? Gauleiter P., den christlichen Pfadfinderführer, den ich zuletzt auf der Insel Langeoog, wohl  von Haus Meedland kommend mit dem Fahrrad am beliebtesten Cafe der Insel vorbeifahrend, sah. Nun P. im Fernsehen. Ich dachte erst, ich seh' nicht richtig. Dann schau' ich noch einmal hin - und tatsächlich: P.. Er, seit 10 Jahren in der gleichen hellblauen Latzhose und im gleichen dunkelblauen Pullover, zusammen mit einer mir unbekannten Landschaftspflegerin und 7 - 9 jungen Menschen, die auf dem Spielplatz Hammerskjöldstraße in Bremen-Arsten jugendrichterlich angeordnete gemeinnützige Arbeit zu verrichten haben. Alle zusammen bauen eine alte Rutsche ab und eine neue auf. Kuck mal an, so dachte ich mir, jetzt gar nicht mehr so auf P. fokussiert, da hat sich eine tolle sozialpädagogische Idee und ein ebenso tolles sozialpädagogisches Konzept in Bremen bis heute gehalten: Die Bremer Maulwürfe. Junge Straftäter werden in die Pflege und Gestaltung öffentlicher Spielplätze und anderer öffentlicher Freizeitflächen einbezogen. Sie arbeiten zusammen mit älteren Arbeitskräften und einem Team bestehend aus Diakonen (P.), Landschaftsmalerinnen und Jugendhelfern. Die Maulwürfe arbeiten kooperativ mit der Fachstelle für Gemeinnützige Arbeitsleistungen zusammen, die ihnen die jungen Arbeitsleistenden vermittelt. In der Fachstelle sind wiederum mehrere Personen tätig, die im Zuge der Gründung der Bremer Maulwürfe ihre Arbeitsstellen gefunden haben. Na, wenn das man kein tolles Konzept ist, so dachte ich mir. Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich, P., bin es ja selbst, der dieses wunderbare Projekt erfunden und entwickelt hat. Das muss so gegen Ende des vorigen Jahrhunderts gewesen sein - so in den Jahren 1995 / 1996. Also vor 15 Jahren. Jubiläum jubilierte ich und prostete mir selbst zu - ich hatte gerade einen schönen hellroten Kalterer See Classico geöffnet. Auch schlug ich mir mehrmals links und rechts auf die Schultern, fehlte nur noch ein Jubiläumstusch. Zurückgekommen auf dem Teppich  musste ich dann aber nachdenklich mir selbst gegenüber einräumen, dass das alles ja wohl mehr ist als ein unwirklicher Film. Da siehst du im Fernsehen all' die Personen, denen du den Arbeitsplatz verschafft hast (P. - ich kann mich noch gut erinnern- habe ich persönlich aus einem anderen bestehenden Arbeitsverhältnis herausgeholt- ), und dann siehst du auch die Personen (es sind die gleichen), die dich in einer späteren unternehmerischen Krise dann haben fallen lassen wie eine heiße Kartoffel.

 

Und dann erscheint auch noch zu allem Überfluss die Landschaftsmalerin T., der ich im Jahre 1996 ihre Lebensstellung bei den Bremer Maulwürfen verschafft habe, im Bild. 

Sie steht, wie vor 15 Jahren, noch immer vor diesem Zeichenbrett aus dem vorigen Jahrhundert und malt manuell Büsche, Sträucher, Bäume, Sandkisten, Schaukeln, Rutschen, Hecken, Zäune und Wippen in ihre Landschaftsbilder, die sie sich manchmal von Praktikantinnen und so genannten "technischen Zeichnerinnen" vorcolorieren läßt,  hinein. Manchmal befragt sie auch unschuldige Kinder und Jugendliche,was sie auf ihre Bilder malen soll. Sagt ein Kind: bitte ein Wipppferdchen - schont erscheint mindestens ein Wipppferdchen auf dem Landschaftsbild. Sagt ein böse blickender, ungeschliffener Jugendlicher mit Migrationshintergrund:  Wir wollen Jugendecke, wo wir ungestört haschen, trinken und knutschen können - schon malt Landschaftsmalerin T. eine Jugendecke in ihr Bild. Sie nennt das: Partizipation am Landschaftsbild. Haschen hin, Knutschen her - Landschaftsmalerin T. ist, wie die Reporterin des Fernsehberichtes es zum Ausdruck brachte, der Kopf der Maulwürfe. Es heißt ja immer: mehr Frauen in Führungspositionen, egal, was sie malen. Also habe ich damals, 1996, als ich sie einstellte, wohl alles richtig gemacht. In der Fachsprache der Personalentwicklung nennt man das: Frauenförderung. Auch hier mache ich den Puma. Dass die Malerin mich heute nicht mehr kennt und bei Begegnungen große Bögen um mich schlägt, tut natürlich weh, ist  aber wohl den besonderen charakterlichen Eigenschaften von Malerinnen und Schauspielerinnen zuzuschreiben.   

 

Und dann auch noch unser guter Jugendrichter Onkel R. Wie schon vor 30 Jahren vertritt er wie immer ein pädagogisch orientiertes Jugendstrafrecht. Recht so Onkel R.

Dabei wird leider von den Befürwortern der so genannten Erzieherischen Ambulanten Maßnahmen nach dem Jugendstrafrecht vergessen,   die sozialpädagogischen Hilfeangebote (es gibt hier einen riesigen Markt der Möglichkeiten) auf ihre Qualität und Effizienz zu durchleuchten. Ich glaube, dass man so manches Wildgewächs auf diesem Markt unbesorgt in die Bio-Tonne treten kann. Ich denke da nur an diese Heißen Stühle. Auf meine Maulwürfe jedoch, da lass' ich nichts kommen - die sind gut! Auch wenn so mancher personelle Farbklecks wohl inzwischen vergilbt und  verblasst ist.

 

Die Reportage übrigens: ganz gut gemacht, nur die Fachbegriffe manchmal durcheinander gebracht. Aber kein Wunder: wenn die befragten Personen eine schlampige Fachsprache an den Tag legen, dann ist es kein Wunder, wenn die Reporterin in diesen Fachsprachmatsch mit eintaucht.

 

Ulrich Pelz, Erfinder und Puma

 

 

 

 

http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=046287

 ARBEIT  STATT  STRAFE

 Die Bremer Maulwürfe im Fernsehen

 

 

 

 

 

 

Stun
Stun

Montag 13. September 2010

Dorfnachrichten

Bassen Überseefestival  Spieloasen

 

 

SPORT

Auswärtssieg - Der TSV Gut Heil Bassen gewinnt in Dörverden 2:1. Es wäre sogar mehr drin gewesen.

Durch Tore von Volker Henke in der 32. Minute und Yasar Gerken in der 36.Minute (Elfmeter) ging Bassen bereits in der 1. Halbzeit 2:0 in Führung. Wäre nicht Denis Schymiczek in der zweiten Hälfte an dem hervorragenden Dörvedener Torwart Bogutzky gescheitert, hätte es gut und gerne schon früh 3:0 heissen können. Der Bassener Torwart Rathjen hatte auch einen guten Tag, er hielt sogar einen Elfer.

Von Dörverden war nicht viel zu sehen. Cordes und Schünemann hämmerten selbst in der Nachspielzeit noch zweimal gegen den Pfosten. Bassen jetzt auf Platz 5.

 

 

ROCKMUSIK

Überseefestival am 17. und 18. Septemberin der Überseestadt

Am kommenden Freitag und Samstag geht die Post ab in der Überseestadt.. Der Eintritt ist frei. Es treten auf: Black Night Crash (lauter, dreckiger Gitarrenrock), Pyrosis (Alternative Rock / Grunge ), Stun (Indierock),  JamesLars and The Sexual Chocolate

(Electro Soul & Funk), verschiedene Schulbands, Snowplow (energievoller Groove-Rock), Hymns for Heinrich (Rock-Shoegaze), Kabana (deutscher Indie/Rock/Blues), Alex Amsterdam (Indie / Pop), Dreadnut Inc. (SKA, Reggae), Mad Monks (Ska-Punk-Kirchencore) Programm siehe hier: http://www.ueberseefestival.de/

 

NACHBARSCHAFTEN

Erneuter Spielplatzfrevel in Bremen. 

Es ist immer wieder das gleiche Spiel: Ein Spielplatz in Bremen soll renoviert und erneuert werden. Das Amt will Geld dafür ausgeben. Die Frau vom Amt und die Frau von der Landschaftspflege rufen die Kinder und Jugendlichen zusammen. Die dürfen dann sagen, was sie alles auf dem neuen Spielplatz haben möchten. Die Befragung der Kinder wird dann hochtrabend Partizipation genannt.  Die Frau vom Amt und die Frau von der Landschaftsverunstaltung kaufen dann entsprechend der Wunschzettel der Kinder und Jugendlichen bei der Spielplatzgeräteindustrie ein und stellen die schöne nachbarschaftliche Freizeitfläche zu mit Rutschen, Schaukeln Wippen, Drehkarussellen, Klettergerüsten, Holzkamelen,Wanderbrücken, Seilbahnen und anderem industriellen Kinderklimbim. Ein Platz, vollgestellt mit Holzungetümen und Metallmonstern, den sie dann nach Fertigstellung "Spieloase" nennen. So zuletzt geschehen auf dem Spielplatz in Kattenturm - Karl-Grunert-Straße / Auf dem Beginnenlande. Wie es auch anders gehen kann ohne den industriellen Spielplatzmüll zeigen verschiedene naturbelassene Spielflächen in Bremen, auf denen die Kinder ihre eigene spielerische Kreativität entdecken können, ohne Gefahr zu laufen, vom Kamel zu fallen, von der Wanderbrücke zu stürzen, von der Wippe erschlagen zu werden, im Klettergerüst hängen zu bleiben oder von der Schaukel zu fliegen. Die schöpferische Armut findet für die Kinder nicht vor dem Fernseher oder dem Computer statt, sondern auf diesen "Spielplatzbrachen". Schade um das schöne Geld, das in der Kinder- und Jugendhilfe gut an anderen Stellen gebraucht werden könnte!     

 

 

Siehe zu dem Thema auch:

GEO Magazin Nr. 8/10

Kinder, raus in die Natur! 

http://www.geo.de/GEO/mensch/64781.html?p=1

 

 

 

 

 

 

bei Hempels im Flur
bei Hempels im Flur

Donnerstag 19. August 2010

 

STREET VIEW

WARUM NICHT GLEICH: HOUSE VIEW?

 

Ein Kommentar von Josef Fellstein

 

 

Was regen wir uns denn künstlich auf? Die Welt ist doch längst komplett abfotografiert von oben. Sie haben doch bereits mehrfach aus der Vogelperspektive alles bis auf den letzten kaputten Reihenhaus-Schuppen und bis auf den letzten weißen Garten-Plastik-Stuhl abfotografiert. Ich möchte nicht wissen, welches detaillierte Bildmaterial bei den Amerikanern und bei den Russen, wahrscheinlich auch bei den Chinesen, bei den Engländern, bei den Franzosen und sicherlich auch bei der Bundeswehr in den Archiven des Kalten Krieges schlummern, ohne dass wir Genaueres darüber wissen. Die Hochleistungsflugzeuge der internationalen Luftwaffen mit ihren Hochleistungskameras haben doch jeden Grashalm und jeden Haufen Kuhscheiße auf dem Globus aufgenommen. Jetzt, nach dem Ende des Kalten Krieges, bekommen wir Abfotografierten endlich die demokratische Möglichkeit unsere Häuser, unsere Gärten, unsere Vorgärten und die davor stehenden Autos, unsere Plattenbauten und unsere vergammelten Spielplätze im Internet zu sehen. Das ist doch Klasse. Jetzt können wir uns endlich ein reales Bild von Luxusquartieren in Marbella, wo unsere Reichen wohnen, und ein reales Bild von den weltweiten Armuts- und Elendsquartieren machen. Das trägt doch dazu bei, uns selbst zu besinnen auf die Frage, weshalb es uns so gut geht und der Hunger und das Elend in der übrigen Welt grassiert!

 

Wir können jetzt überall virtuell dabei sein und uns in ferne Welten hineinbeamen.

Aber reicht das denn aus? Hat Google nicht auch eine einmalige Chance vertan? Wir wollen doch noch mehr sehen als nur Hausdächer und Vorgärten - wollen wir nicht auch wissen, was in den Häusern und Hütten passiert? Geben wir es doch zu! Unsere Weltneugier ist doch längst noch nicht mit Street View befriedigt. Sind wir denn nicht alle geil darauf, in die Küchen und Schlafzimmer unserer Weltmitbürger zu schauen? Wir wollen doch wissen, ob ordentlich geputzt ist, ob die Betten gemacht sind, ob Staub gesaugt wurde und picco bello abgewaschen wurde. Auch wollen wir doch wissen, wo die Müllschweine sind, die ihre eigenen Wohnungen und unser gesamtes Umfeld versauen. So kann man sie doch leicht entlarven und direkt ins www stellen. Die haben dann doch null Chancen mehr, irgendwo auf der Welt eine neue Wohnung zu bekommen. Das sind die sozialen positiven Effekte  von House View, eine neue Selektionsqualität für Vermieter und Hausverwalter. Dabei spielt es doch keine Rolle, ob die eine oder andere Hausgemeinschaft Eiche Rustikal im Wohnzimmer kultiviert oder Hanf hinten bei Rotlicht in der Speisekammer. Hauptsache: ordentlich!  Siehste, geben wir es doch zu. Das meine ich mit Chance vertan. Wenn Google schon unterwegs war in den Straßen und Gassen, warum haben sie denn da nicht gleich 2 Fliegen mit einer Klappe  geschlagen? Warum sind sie denn nicht gleich rein in die Häuser und Wohnungen und haben Aufnahmen von innen gemacht? Jetzt müssen sie noch einmal los in den nächsten Monaten und Jahren. Das nenne ich verschwendete Ressourcen und Missachtung von Synergieeffekten. 

 

Mit besten Grüßen

Euer Josef Messi Fellstein

 

 

 

 

09. März 2010

Sparvorschläge

Nun wird es ernst für Bremen. Es muß einmal mehr eine kräftige Haushaltsbremse gezogen werden. Damit der netten und bemühten Finanzsenatorin das Lachen nicht vergeht, hat sich die F&U-Redaktion ernsthafte Gedanken gemacht, an welchen Ecken und Enden in Bremen gespart werden könnte.

 

Hier sind die Vorschläge der F&U-Redaktion zur Sanierung des Bremer Haushaltes:

 

  1. Gespräche mit Bürgermeistern, Senatoren, Senatsdirektoren, Staatsräten hinunter bis zu den Regierungsdirektoren nur noch gegen bar Kralle. Mindestsumme: 5.000 € / nach oben keine Grenzen. (siehe unten: Ist doch eine gute Idee)

  2. Die Bürgerpark-Tombola koppeln mit einer Bürgermeister-Tombola. Das Los kostet dann 1,50 €. Davon gehen 0,75 € an die Esel im Bürgerpark und der Rest an die anderen. Die reiche bremische Wirtschaft erhöht ihre Spenden in die Tombola. So könnten zur Steigerung der Attraktivität der Gewinne z.B. statt 1 Glas Leberwurst von Könnecke 2 Gläser ausgegeben werden, oder: statt 1 koreanischer Kleinwagen 1 SKL von Mercedes, oder: statt 1 Gewoba-Ente 1 Jahr mietfrei wohnen bei der Gewoba

  3. Völlige Neustrukturierung - sprich: Verschlankung - der Bremischen Verwaltung um mindestens 1/3 des Volumens, Abbau von unnützen verbeamteten zumeist gehobenen oder höheren Däumchendrehstellen, Vergabe von öffentlichen Aufträgen an preisgünstigere private  Dienstleister, z.B. im Jugend- und Sozialhilfebereich, im Strafvollzugsbereich, im Bewährungshilfebereich, im Landschaftspflegebereich, im Versorgungs- und Entsorgungsbereich und nicht zuletzt im Kulturbereich.

  4.  Verkleinerung des Bremischen Staatsgebietes, Verkauf von Randstadtteilen an potente niedersächsische Nachbargemeinden. So könnte z.B. das gesamte Osterholz an Oyten gehen, oder Mahndorf an Achim. Genau so könnte Huchting und Grolland zurück ins Oldenburgische gehen. Und warum nicht das Gebiet Wolfskuhle, Kattenesch, Kattenturm an Stuhr abgeben - da wären einige nachbarschaftliche Konflikte auf einen Schlag gelöst. Der Flughafen könnte da mit ins Paket. Und dann Bremen-Nord. Das ist doch nur Ballast für Bremen, zumal die Bremennorder ja ohnehin kein "Bremengefühl" haben. Weg damit, OHZ würde sich freuen - Vegesack könnte die neue Hauptstadt des Landkreises werden. Mit der Abgabe der Randstadtteile - über Woltmershausen und Rablinghausen könnte man ja auch noch reden - würde Bremen sich auch der meisten sozialen Probleme entledigen und enorme soziale Kosten einsparen. Die Redaktion von F&U könnte sich sogar eine Reduzierung des Stadtgebietes auf die jetzigen "Umweltzonen" vorstellen unter Einschluß des Weser-Stadions. Der SVW muß bei Bremen bleiben!