Ein provinzielles vorstädtisches Magazin aus Bremen

pelz.uli@t-online.de

sonntag 19 august 18 



Herzlich Willkommen auf unserer

Volxnahen Himmlischen Höllenseite

Uli Pelz

Herausgeber

~~~~~

Redaktion
Josef Fellstein (Lokales und stellv.Chefredakteur), Katharina Loewe (Frauenfragen und Kultur), Albert Erwin Juskowiak (Sport und Reise),

Valentin von Henckelsiefen (Feuilleton  und Sex) Horst Buchholz ( Demographischer Wandel und Golden City), Rita Meyer (Redaktions-Sekretariat)


ab sofort neu:
Das Jahr 18

Meldungen / Tagebuch

Persönliches  Aktuelles  Nebensächliches  Unbedeutendes Provinzielles Sportliches Kulinarisches u.a.

Aktueller Eintrag:

17.08.2018

Beim Hausarzt am 14.08. erneutes EKD. Herzrythmusstörungen. Noch ein weiteres Medikament. Jetzt reicht es aber langsam.

 

mehr lesen hier:

einfach hier anklicken

 

 

coltellino
coltellino


Zeitläufe 2018

Voll auf die

13-Tages-Chroniken 2018

eingestellt

30.07.2018 - 11.08.2018

schalte voll ein

 

nächste Zeitläufe 2018 - VOLL AUF DIE 13 - vom  12.08.2018 - 24.08.2018 in Kürze




Himmelhöllener Volxnachrichten am 19. August 2018

nix & upu

Himmel & Hölle

vom Tage

 

14.08.18

HIMMELHÖLLENER VOLXGAZZETTE
http://www.ulrich-pelz.de

 

 

Programm 60 Jahre Bremer Verein für Jugendhilfe & Soziale Arbeit e.V.
am 15.08.2018 im Saal des Ausfluslokals "Ewig Leben"
  • Ausschank von Kaffee+Tee und Bereitstellung von Kuchen durch die ehemalige Hausmutter
  • Schlagermusik der 50er Jahre - es legt auf: Ex-Bewährungshelfer Klampermeyer
  • Tanzeinlage klassisch - es tanzt: Ex-Jugendgerichtshelferin Grotemeyer nach Musik von Mozart
  • kleine Sekt-Pause - Gelegenheit zum Plausch und zur Vergangenheitsbewältigung
  • Festvortrag:Dr.E.Blechmütze "Von der herumstrolchenden Jugend und den Hausausschüssen"
  • Grußworte: Justizsenator, Amtsgerichtsdirektorin, Sprecher der Wohlfahrtspflege, InSoVerw
  • Theatergruppe des Jugendgerichts Bremen: "Bussgeld - Die eine Hand wäscht die andere"
  • Eröffnung des Kalten Büfetts, zubereitet von der Küche der JVA
  • Fachvortrag:Dipl.Oec.F.Stock - "Was soll der Quatsch mit der Fachlichkeit in der Jugendhilfe?"
  • Geselliges Beisammensein mit Tanz und witzigen Einwürfen aus der Justiz , H.Daumier
  • Disco bis in die Puppen - es legt wieder auf: Ex-Bewährungshelfer Klampermeyer

******Aus der LESEMAPPE der HIMMELHÖLLENER******

abgegriffen & eselohrig

 

Bald ist es wieder soweit

MUSIKFEST BREMEN 2018

 

 

 

so war es vor 8 Jahren:

Sonntag 22.August 2010

F&U am Sonntag

EVVIVA IL COLTELLINO

Große Nachtmusik beim Musikfest Bremen 2010

 

Es lebe das Messerchen -

Evviva il coltellino

Meine Kulturberaterin und ich waren einmal wieder bei der Großen Nachtmusik zur Eröffnung des Musikfestes Bremen. Es war eine schöne sommerliche Stimmung in der Stadt, da gleichzeitig lange Einkaufsnacht war. Weil es so gerammelt voll war, war es auch ausserordentlich schwierig in den Pausen an gekühlte Getränke heranzukommen. So mussten meine Beraterin und ich in der Pause zwischen den ersten beiden Konzerten auf ein Gläschen lauwarmen Riesling vom Fischgeschäft Nordsee zurückgreifen. Kulturlos? Oder? Immerhin kostengünstiger als an den aufgeblasenen Weinständen, an denen sich kilometerlange dürstelnde Warteschlangen gebildet hatten.  

 

6 Messerchen                                   7 Messerchen                          5 Messerchen

von 7 möglichen                                von 7 möglichen                        von 7 möglichen

 

I SOLISTI DEL VENTO                   FRANCO FAGIOLI                                ORCHESTRE

                                                                & TRIO                                   LES SIÈCLES

                                                                                                  + RINAT SHAHAM

Belgian Brass                                       Countertenor                                    Junges Pariser Orchester 

im Haus der Bürgerschgaft             in der Liebfrauenkirche                               mit Mezzosopranistin 

                                                                                                                in der Glocke  

 

Meine Beraterin und ich hatten von den 7 Kombinationsmöglichkeiten die oben angezeigte in der Reihenfolge von links nach rechts ausgewählt. 

Die belgischen Bläser eröffneten unseren Musikabend mit der Bläserserenade B-Dur "Gran Partita" von Wolfgang Amadeus Mozart. 13 hervorragende Ensemblemitglieder spielten nach unserer Meinung sehr sauber und sehr abgestimmt. Einzige kleine Einschränkung: der Raum da oben im Haus der Bürgerschaft ist für musikalische Darbietungen eigentlich nicht geeignet. Offenes Treppenhaus, schallschluckende Teppiche, verwinkelte Fenster - Gift für jede gute Akkustik. Schade, die hätten es verdient gehabt, einen besseren Spielort vorzufinden. Eine sehr gute Gruppe mit schöner Blasmusik.  6 Messerchen.

Dann durch das Gewühl der Trinkfreudigen auf dem  Marktplatz und dem Rathausvorplatz hinüber zum Liebfrauenkirchhof. Wie gesagt: alle Aussentrinkplätze besetzt und lange Warteschlangen vor den Getränkeausgabepavillons. Und wie gesagt: Nordee! Riesling! Lauwarm! Das echte Lesmonagefühl wollte dabei nicht aufkommen. Aprospos Lesmona. Ist dieser Aufmarsch bei der Großen Nachtmusik nicht inzwischen so etwas geworden wie Lesmona ohne Picknick? Meine Kulturberaterin und ich befürchten, wenn es zugelassen würde, Essen und Trinken mitzubringen zu den Konzerten, dann würde mindestens die Hälfte der Besucher sicherlich gerne davon Gebrauch machen, inklusive Klappstühlen und Tischen. So wurde beispielsweise im Bläserkonzert leise zwei Reihen hinter uns vom zwangsverpflichteten Vati der Mutti zugewandt gefragt:  Wie lange noch?

Lesmona hin, Lesmona her, jetzt unsere 2. Station: Liebfrauenkirche, Monteverdi, Vivaldi, Händel, leise Laute, leises Cello, leises Spinett, und im Mittelpunkt ein kleiner Sänger im grauen Anzug mit einer gewissen Ähnlichkeit zu Rowan Atkinson - der Countertenor Franco Fagioli aus Argentinien. Weltspitze. Unglaublich, was der Mann an klarer Sopranstimme und manchmal auch Mezzosopranstimme in den Kirchenraum zauberte. Farinelli und alle anderen Castrati ließen grüßen. So schön und so anrührend haben meine Beraterin und ich solche Lieder zuletzt nur auf der CD Sacrificium von Cecilia Bartoli gehört. Das war ein wirklich großartiges musikalisches Erlebnis. 7 Messerchen.

Nachtrag: Heutzutage benutzt man die Messerchen nicht mehr bei der Ausbildung von Countertenören! Damit da nicht etwas in den falschen Hals kommt!  

Schlusspunkt: Glocke. Im Foyer endlich einen kühlen Weißen erwischt, doppelt so teuer wie im Fischgeschäft, aber lecker! Viel Prominenz an den Champagnerständen, der Bürgermeister persönlich, Ex-Senatoren mit ihrer Elke an der Seite, Wirtschaftsprominenz, Kulturprominenz. In der zweiten Reihe hinten an den Fenstern eher Zuarbeiter und Möchtegerns. Egal, kommen wir zum Konzert. Das Orchestre les Siècles aus Paris spielt Bizet, Ravel, Chabrier - ebenfalls alles Franzosen. Ein großes junges Orchester. Junge Musiker aus ganz Frankreich sollen hier versammelt sein. Sie legen los und bringen das Publikum nach den ersten beiden Stücken sofort auf die Bravoseite. Beim 2.Stück mußte der Dirigent Francois-Xaver Roth, der, wie meine Beraterin feststellte, eine gewisse Ähnlichkeit mit Jack Nicholsen in dem Film Kuckucksnest haben sollte, was ich allerdings nicht unbedingt bestätigen will, das Bravo ein wenig selbst anklatschen, da wir alle nicht begriffen hatten, dass das Stück schon zu Ende war. Dann ganz in Rot eine schwarzhaarige Schönheit: die israelische Mezzosopranistin Rinat Shaham. Sie singt 3 - 4 Arien aus der Oper Carmen von Georg Bizet. Der Aufzug passte sehr gut, die Stimme ausgezeichnet mit dem gewissen spanischen  Temperament. Alles schöne Opern-Gassenhauer, der rechte Fuß wippte mit. Populäre Musik, die den meisten sofort ins Blut überging. Entsprechend der Bravo-Enthusiasmus, Lesmona ließ schon wieder grüßen. Danach der Höhepunkt dieses Endabschnittes: Der Bolero von Ravel. Hier holten die jungen Musiker alles aus sich heraus, die Steigerung von ganz leise bis ganz laut gelang sehr gut. Sehr gut der Trommler, sehr gut die Bläserpartien. Meine Beraterin und ich sind ja keine Musikexperten, wir hatten dennoch zum Schluß die Frage, ob der Schluß vom Bolero mit so viel Remmi Demmi geboten werden muß, wie das hier geschehen ist. Fazit für den Bolero nach unseren Ohren: Am Anfang schön differenziert, zum Schluß überschlugen sich die Geister.

Wir wollen ja nicht böse sein, aber diese letzte Abschnitt in der Glocke hätte auch gut firmieren können unter der Rubrik: Hitparade der volkstümlichen französischen Klassik. 5 Messerchen von 7

Zum Ende der Nacht dann endlich ein schöner trockner Riesling in der Weinaussenausgabestelle des Ratskellers mit den lichtbestrahlten Gebäuden rings um den Marktplatz. Sehr schön!  8 Messerchen von 7

------




Girlande von: BLUE SKY SUN HIGH  Handmade with Love   www.blueskysunhigh.de

 

**Herzliche Glückwünsche*** Herzliche Glückwünsche**

 

19. August 2018

GEBURTSTAG

KEINE MELDUNGEN

KEIN BUTTERKUCHEN


wo ist was los ?


1 2 3 4 5 6 7 8 9

SEITE NULL KOMMA NULL

Zahlen & Daten, Schall & Rauch

JAHRGANG 2018   -   19 august 2018
Besucher / Seitenaufrufe         17.08.18 =  13 / 21          18.08.18  =  11 / 17       August 18 =   218 / 305

      April 18  =  160 / 284                   Mai 18 = 130 / 208                      Juni 18 = 147 / 297               Juli 18 = 192 / 367

Gesamt 2016   =   2.802 / 5.068        Gesamt 2017 =  2.965 / 5.180          Gesamt 2018  =   1.876  / 3.776

10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31