Marken 2011 - 2021

Der letzte Samstag im 

    Juli 2021 

 und der Tag nach dem Tag, an dem Ute D. aus der Brinkumer Straße einen Crêpes oben auf dem Deich bei der Brücke verdrückte  

31.Juli 2021

 Reparaturarbeiten bis zum 1.Oktober 2021  

Bis dahin wird die LINIE VIER umgeleitet 

    

Wieder Durchblick - inzwischen ohne Brille
Wieder Durchblick - inzwischen ohne Brille

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Ausgabe Nr. 30

28.Juli 2012

ERINNERUNGEN / OLLE KAMELLEN

2 Beiträge

 

12                                                                                3.-5.Juni 2015

Fotostrecke

bei Händels in Halle an der Saale / alle Fotos und Fotobearbeitungen: Uli Pelz, Bremen
(außer: Jaroussky, Stutzmann, Handel-Halle)

Halle an der Saale Anfang Juni 2015. Wegen der Musik mit dem Zug in die Geburtsstadt Georg Friedrich Händels. Und wegen des 66.Geburtstags der Ehefrau. Von Bremen nach Halle ohne Umsteigen in 3 Stunden 40 min. Herausgeputzter neuer Bahnhof, herausgeputzte neue Fussgängeranbindung vom Bahnhof in die Innenstadt. Leipziger Straße, chices Pflaster, nicht weit bis zum Roten Ross, nicht weit bis zum Roten Turm. Auf dem Marktplatz beim Italiener Tasse Kaffee und Eis bei herrlichem ersten Sommerwetter. Die Frage an den netten italienischen Kellner, wo der Hallensische Roland zu finden sei, blieb leider unbeantwortet - von dem habe er noch nie etwas gehört, auch sei er, der besagte Roland, noch nie im Café gewesen. Roland von Halle dann direkt gegenüber vom Café am Roten Turm entdeckt. Er könnte 'mal geputzt und gereinigt werden von der Patina.  Markt bis 18 Uhr, die Marktstände schließen in der Abendsonne. Erster kleiner Stadtgang bis runter an die Gerbersaale , Salzgrafenplatz, Händel-Halle, MDR-Gebäude. Einen einheimischen Mann nach dem Weg in die Saale-Auen gefragt. 20minütiger Vortrag über Halle früher und heute. Wie sagte schon Wolf Biermann: "Früher war alles schlechter, aber besser!" Abendessen wieder beim Italiener, diesmal "Rossini", draußen im Lichte der untergehenden Sonne, die die Kirchturmspitzen wunderbar hervorhebt.  Wunderbar hervorzuheben ist das gelieferte Pizza-Essen im "Rossini" leider nicht. So macht man keine italienische Pizza - ausgetrockneter Käse, ausgetrockneter Belag, besonders empörend die lieblos massenweise aufgelegten ausgetrockneten Champignonviertel, da nicht vorgebraten. Das ist keine Italienische Küche, das ist alte DRR-Betriebs-Kantinen-Küche nach dem Motto: Hauptsache warm! Leider nur 1 von 7 möglichen Gummiadlern. Egal, Entschädigung am nächsten Tag, dem 4.6., dem Geburtsttagstag. Herrliches Hotelfrühstück (allerdings im Preis nicht mit drin), herrliches Sommerwetter schon morgens vor 10, und los geht's: Stadtrundgang - Marktplatz - Roter Turm - Marienkirche - Neue Residenz - Händelhaus - Dom - Kunstausstellung im Domgarten - Moritzburg. Zwischendurch im Café am Händelhaus zum Geburtstag mit einem Piccolo angestoßen. Nervig dort nur das extrovertierte Verhalten eines weiblichen gleichgeschlechtlichen Paares. Wenn das Händel sehen würde, der würde daraus sofort eine kleine tragisch-komische Barock-Oper komponieren. Es bleibt die Frage zurück, ob man mit dem Knutschen und Begrabbeln nicht bis zum Dunkelwerden warten kann. Nun gut, Honecker und Breschnev haben auch öffentlich im Hellen geknutscht - aber ist das denn Entschuldigung genug für demonstratives Liebesleben im Händelcafe? Über Botanischen Garten und Gedenkstätte "Roter Ochse" weiter hin zu unserem Rundgangziel Saaleaue. An der Roten Mauer des Hallensers Gefängnisses überlegt, ob wir "einwandern" sollen, sahen aber keinen Grund es tun zu sollen - DDR-Unrechts-Gedenkstätten standen dieses Mal nicht auf dem Besuchsprogramm. Die Erinnerungen an die Hermannstraße in Rostock waren noch taufrisch, das muss man nicht ständig haben. Also weiter in die Freiheit und in die herrlichen Weiten der Saaleaue in Halle. Ein tolles Freizeit- und Erholungsgelände. Vorbei an Fontäne, rüber über die Peißnitz-Brücke zu diesem scheinbar von Studenten organisierten Freizeittreff für Kinder, Eltern und Bremer Touristen. Einmalig. Das Haupthaus wird gerade wieder in Stand gesetzt, in einem kleinen Nebenpavillon wird Essen und Trinken angeboten, Bockwurst mit Kartoffelsalat 2,40, alles mit dem Charme einer Mensa, Selbstbedienung; Speisen, die länger benötigen, werden gebracht, Geschirrrückgabe. Hunde krabbeln mit den Babys gemeinsam in Sandkisten, Studenten liegen in der Sonne, Punker und sonstige Tätowierte zeigen Körper, Arbeiter machen Pause, Herren in Schlips und Kragen - wahrscheinlich Universitätsmitarbeiter oder Mitglieder des Polit-Büros - löffeln Suppe. Ein toller Ort. Wenn das Hauptgebäude wiederhergestellt sein wird, dann ist das bestimmt ein noch beliebterer Treffpunkt für Jung und Alt in Halle. Weiter über Freilichtbühne, Parkeisenbahn "Peißnitzexpress", Gut Gimritz (hier residiert die "VolxSolidarität"), Schafbrücke und Elisabethbrücke zurück in die Stadt. Mittagessen, dieses Mal nicht beim Italiener, sondern bei Wenzel, dem Tschechen. Schweinegulasch, Böhmische Knödel, Pilsner Bier usw. Echte regionale Küche! 

Am Abend dann der Höhepunkt der Reise in der Händel-Halle. Händel. Und noch einmal Händel. Philippe Jaroussky (Counter-Tenor) und Nathalie Stutzmann (Dirigentin und Altistin) zusammen mit einem wunderbaren kleinen französischen Barock-Kammerorchester mit dem Namen "Orfeo 55" spielen und singen das Festkonzert mit Werken von selbstverständlich G.F.Händel. Es war Weltspitze. Wunderbar. Eine schöne Konzerthalle. Tolle Stimme. Super-Händel-Musik. In der Pause war auch ein wenig Alt-DDR dabei. Der Versuch, das Weinglas mit nach draußen zu nehmen, wurde brüsk von einem ehemaligen Grenzsoldaten der DDR-Streitkräfte an der Tür unterbunden mit dem Befehl: " Gläser nicht mit nach draußen, die Herrschaften!!" "Wir müssen uns ja schließlich auch an die Regeln halten" - so dann am Tag unserer Abreise wieder in diesem Italienischen Eiscafé auf dem Marktplatz von einer zickigen Kellnerin, die wohl früher einmal Auszubildende im "VEB Volx-Verpflegung" war, als wir jeweils nur eine Kugel Eis neben dem Kaffee bestellen wollten. Sie verwies uns auf die Eiskarte, in der die Mindestabnahme von mindestens 2 Kugeln vorgeschrieben ist. Basta! Egal, ob 1 Kugel oder Spaghetti-Eis: es war eine schöne Reise in eine schöne Stadt mit zusätzlich auch noch sehr schöner Musik!

 

Uli Friedrich Pelz (samt Gemahlin)        

 

 

          

ZEITLÄUFE 2018                            voll auf die 13 

17.07. - 29.07.2018

 

Unser Sportredakteur Juskowiak war bei der Aufarbeitung der WM-Pleite beim DFB in Frankfurt dabei. Der Trainer soll von unschwarzwäldischem Verhalten der Spieler gesprochen haben und von SchwarzwälderKirschwasserExcessen des erweiterten Führungsstabes!

 

Im Lotto gewonnen. Wir flippen total aus. Wir lassen Champus und Häppechen liefern. Die Rock-Band von gegenüber will Ständchen spielen. Der Pastor hat sich angekündigt, er möchte Kollekte mitnehmen. Der Gewinn: 1 richtige Endzahl im Spiel Super 6. Geil oy!

 

Unser Redaktionsauto. Danke an Wolfgang Henzel. Er hat das Museumsstück wieder einmal über 'n TÜV/DEKRA gebracht. Seinen Trick kennen wir nicht-wir vermuten, dass er die Kiste vor der Untersuchung mit irgendeinem laktosefreien Geheimschmiermittel einschmiert

 

Volles Arztprogramm mitten im Sommer. Schön ist das nicht.. Juskowiak schwitzt in der Kardiologie, Fellstein schmort im überhitzten Wartezimmer des Hausarztes, während das Blut des Herausgebers per Medikament noch weiter verdünnt wird. Roter-GeBeets- Saft!

 

Die gesamte Redaktion der HiHöVoGa gratuliert dem Reihenhausstraßennachbarkind Lili zum 9.Geburtstag mit dem extrem lyrischen Vers: "Wird man erstmal neun, dann kann man sich echt freuen." Wir wünschen ihre eine weitere schöne unbeschwerte Kindheit!

 

Vorfreude auf die heutige ARD-Festival-Musik aus dem Kloster Eberbach im Rheingau. Dort haben die Mitglieder unserer Redaktion annodunnemals als Komparsen (Mönche) in einem Film mitgewirkt. Besonders schön damals: die Rieslingabende, nicht ganz trocken !

 

Sommerabende im Garten ohne die Anwesenheit von Verwandten können sehr langweilig sein. Keine Urlaubsfotos von den fernen Ländern, keine Tratschinfos von den neuesten Kaffeetafelrunden, nichts über Trauerfeiern und Butterkuchen. Nichts Neues von den Enkeln

 

Versuchsküche heute mit Labskaus alla Hans Albers: "La Paloma" Nicht fleischlos, allerdings kein mageres Rindfleisch. Rote Beete. Kartoffeln. Zwiebeln, Salzgurke, Spiegelei. Zum Gedenken an Hans auch noch kleine Heringsröllchen. Kommt nach Hause zu Hansi !

 

Im Garten der Lüste. Davon kann ja wohl im Reihenhausgartengebiet nicht die Rede sein. Keine nachbarschaftlichen Gespräche miteinander, keine Blickkontakte geschweige denn erotische Kontakte, kein Hein und Fidi über 'n Gartenzaun, noch nicht einmal Hund !

 

Trostloser Juli-Sonntag. Zum Wassergiessen zum Osterholzer Friedhof. 3 Stunden Fahrt hin und zurück. 50 Liter Wasser auf die Gräber verteilt. Dann Café Sand - Kaffee aus Pappbechern. Knallvoll dort. Keine Bekannten oder Verwandten gesehen. Nur Ostertorsche

 

Ja, ist es denn schon soweit? Wir gehen nicht in die Stadt zum jugendlichen Sommerabend. Wir nehmen kalte Fußbäder, kalte Nackenumschläge, Kalte Ente und sonstige Kaltschalen. Auch ist ja Kalter Krieg zwischen den Verwandten. Lieber im eigenen Lager bleiben

 

Versuch einer Konfliktbereinigung mit einem Nachbarn. Ihn eingeladen einfach einmal reinzukommen in die Redaktion und Dinge zu klären. Er möge allerdings, so unser Begehren, ohne seinen Hund kommen, da wir hier alle in der Redaktion Hundeschisser sind.

 

Wir geben es ja zu: Statt uns auf der BREMINALE musikalisch belanglos rumzulümmeln sitzen wir vor dem Volxempfänger und hören uns "Adriane auf Naxos" von Richard Strauß an. Ach Axel, wärest Du doch nur bei uns bei einem Grünen, um uns das alles zu erklären!

 

Redaktionskonferenz. Einziges Thema 1: Özil. Sollen wir was kommentieren, oder nicht? Entscheidung: nicht! Begründung: Weshalb sollen wir uns als Himmelhöllener Geringverdiener und Hungerleider mit den Psycho-Problemen von Fussballmillionären befassen ?

 

Normaler Vorgang, oder ungewöhnlich? Die Überlandfahrten im eigenen Auto werden im Alter immer seltener. Gut, wir könnten ja organisierte Einkaufsfahrten für Alte und Gehbehinderte mitmachen-aber das ist nicht unser Stil. Leberwurstbrot und Ei im Bus stinkt!

 

Redaktionskonferenz. Thema 2: Die derzeitigen Hitzephänomene und die entsprechende Kleiderordnung in unserer Redaktion. Juskowiak beantragte: Nur Badehose. Abgelehnt! Beschluss: Badehose ja, aber nur in Kombination mit Badelatschen und hellem Safarihut!

 

Wir haben jetzt begriffen, weshalb die Toskaner ihre Häuser mit hölzernen Fensterklappen bestücken und von 9h früh bis 9h abends alles dicht machen. Und weshalb die alten Herren, wie unser Herausgeber, im Schatten mit Hut vor der Haustür sitzen und kucken.

 

Mitteilung an die Presseverantwortlichen beim BUND+ beim NABU: Wir haben eine Rotkehlchenpopulation in unserem Redaktionsreihenhausgarten. Sie sind sehr menschenfreundlich. Wahrscheinlich, weil wir früher selbst Rotkehlchen waren in verschiedenen RotParteien

 

Norddeutscher Sommer. Menschen ohne Schatten und Kühlung gehen in die bestens klimatisierten Supermärkte. Einige kommen direkt barfuß mit freiem Oberkörper in Badehose rein. Ja, selbst an manchen Kassen ist Sommer. Kassiererinnen im Bikini sind nicht selten!

 

Man muss Prioritäten setzen. Man kann nicht jedes Event +jedes Festival besuchen. Wir haben uns in diesem Jahre für das tägliche Hören des ARDRadioFestivals und den Besuch des Bremer Musikfestes entschieden. Mehr geht einfach nicht! Auch kein Wagner nicht !

 

Bedauerlich. Kann denn nicht einmal irgend etwas bleiben, so wie es schon immer war? Jetzt auch die Jugendherbergen! Das ist doch wohl ein schlechter Witz - kein Roter Hagebuttentee mehr in den Jugendherbergen. Wir glauben es nicht. Und kein Abwaschdienst mehr, nee o nee! Wahrscheinlich kommen wohl der Herbergsvater oder die Herbergsmutter um 22.00 Uhr auch nicht mehr durch und bitten um Ruhe im Haus und drohen mit dem Rauswurf, wenn den Anweisungen nicht gefolgt wird. Verrohung der guten Sitten - jetzt auch im DJH! Cappuccino, unglaublich! Warum nicht gleich Champagner? upz

 

Wir haben in der Redaktion entschieden, nachdem Werder II ja nun in die Niederungen der Regionalliga verbannt wurde, dem VfL Osnabrück unser Herz in der 3.Liga zu schenken. Immerhin ist ja der Bischof von Osnabrück der Chef der Schule unseres Enkelkindes

Elektro, House und Bass ziehen die Massen an

 

https://t.co/fqL48mTwfj Der Verlust der Kommunikation zu den Kindern und Kindeskindern und zu sonstigen Verwandten kann ja nicht kompensiert werden durch zufällige Begegnung auf irgendwelchen Musik-Festivals. upz

BREMINALE 2018

stun

Hier einer der besten Gitarristen

zwischen Stockholm - Amsterdam - und Bremen

 

Gleich Siegerehrung in Paris. Unser Siegertrikot liegt bereit. Für den ausdauerndsten  TourdeFranceGlotzer aller Zeiten. Uli Pelz von der HiHöVoGa. Die Farben des Trikots: nicht gelb, nicht grün, nicht rotgepunktet - nein, in Gold mit vorne dem Gummiadler drauf     

 


Ausgabe Nr.24

16.6.21

siehe Gesammelte Werke 


Fotostrecke
Der Buntentorsteinweg zwischen Kirchweg und Leibnizplatz

alle Fotos: Ulli Pelz, 2021

siehe hier 



Bremen am 5.7.21 um das Rathaus herum


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