Die Linie Vier wird wöchentlich auf Vordermann gebracht

neu: jetzt auch mit UPZ, WOLLE & PERSIL

DIE GENIALEN 3

08.Mai 2021

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8. Mai 1945 Kriegsende  

AUGENPAUSE wird verlängert. Nächste OP am 11.5.
AUGENPAUSE wird verlängert. Nächste OP am 11.5.

In der Zeit vom

1.4. - 31.5.21

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GEBRAUCHTES  //  SECOND HAND 

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Herausgeber Ulli Pelz
Herausgeber Ulli Pelz

DIE GENIALEN 3

das-social-media-kollektiv

 

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Uwe-Peter Zappeling gen. UPZ
Wolfgang Wuddelwark gen. WOLLE
& Valentin von Henckelsiefen gen. PERSIL

Ausgabe Nr.13

30. / 31.3.21  

Die Ausgaben Nr.14 bis Nr.17 muss ich aus gesundheitlichen Gründen leider absagen.

Heute, am 30.3.21, den gesamten Vormittag in der Augenklinik verbracht. Bin von Anmeldung zu Anmeldung, von Apparat zu Apparat, und von Augenärztin zu Oberaugenärztin, zuletzt noch zum Anästhesisten geschickt worden. Zwischendurch noch ein Fototermin für die blauen Augen. Alle Beteiligten, angefangen bei der Empfangsdame im Foyer, weiter über die  Medizinisch Technische Assistentin mit ihrem Beleuchtungsgerät,  die Ärztin im Praktikum und die herbeigerufene Oberärztin, und letztendlich der Annatheist, waren der Auffassung , dass hier schnellstmöglich ein operativer Eingriff vonnöten sei. Nach dem Ausfüllen von mindestens 5-7 Fragebögen und Formularen und dem ständigen Wiederholen der Krankenvorgeschichte dann nach 3 Stunden das Urteil: Operation. Der "Graue Star" muss weg. Termin Mitte April. Vollnarkose. Ich soll nüchtern erscheinen und Butterbrote mit Leberwurst drauf mitbringen zur Stärkung nach der Operation. Kaffee würde von dort geliefert. Kurzum: Ich werde wohl vor dem Leberwurstermin und wohl auch danach nichts Vernünftiges schreiben können wegen Schonung und Pflege der strapazierten Augen. Also Augen zu und vorläufig nix mit news 21  und Uwe-Peter Zeppeling auf dem Parkplatz, an der Haltestelle, auf dem Deich und im See. Wolfgang, genannt Wolle, Wuddelwark, dieser augenscheinlich nichtsnutze  Augenthaler und Tränendüser kann mich mal bis Mai. Er soll zusehen, wie er eigenständig  den Durchblick behält und nicht immer nur seinen Mitmenschen auf die kaputten Klüsen geht.      

SONDERAUSGABE
8.4.21

NEUSTADT.PHANTASTISCHE ORTE.ÜBERALL         Heute : Der Buntentorsteinweg zwischen Kirchweg und Leibnizplatz. Hin und zurück. Mit Fotoapparat. Alle Fotos: Ulli Pelz. Geknippst am 7.April 2021

Zu Fuß. Immer links, wie sich das gehört. Auf dem Hinweg von Parkplatz bis Theater, auf dem Rückweg von Gertruds ehemaliger Ohrenpraxis bis zum Eismacher, der sehnlichst auf den Frühling und den Sommer wartet. Unterwegs einige interessante Neustädterinnen und Neustädter angetroffen. Unter anderem Heike von der Shakespeare Company, die vor Kälte bibberte und schnell rein musste in ihren Musentempel. Sie bereiten weitere Pessoa-Lesungen vor, die man über Youtube sehen kann. Als ich ihr sagte, dass ich Pessoa-Liebhaber sei und all seine Heteronyme auswendig kann, kamen ihr portugiesische  Tränen.  Den Pastor beim Entsorgen von Altglas bei den Containern vor dem Schwimmbad angetroffen. Augenscheinlich nur Weißglas - Gurken-, Wiener Würstchen- und Weihrauchgläser. Als er unser Leergut sah, machte er nur drei Kreuze, bat um Erbarmen für uns  und gab seinen Segen. Später, auf der stadtauswärtigen linken Seite, am ehemaligen Spielplatz Buntentor innegehalten. Mein Gott, was haben wir hier schöne Veranstaltungen für Kinder gehabt und auch für uns selbst. Denken wir doch nur zurück an den ehemaligen Werkzeuglagerraum, in dem der erste Vorsitzende zum Trunke auf seine Kosten einlud. Am Treffpunkt der Neustädter Jugend hinter dem Kiosk rief ein ehemaliger Proband unzüchtige Verbalinjurien herüber. Irgendetwas mit Sozi oder so. Am Fahrradstand des Drogeriemarktes sprach mich, als sie sah, dass ich fotografierte, eine flotte junge Neustädter Hausfrau an, um mir mitzuteilen, dass sie auch fotografiere. Im Augenblick würde sie täglich, wenn nicht stündlich, Aufnahmen von der ihrem Hause gegenüberliegenden Baustelle machen, auf der der Polier die polnischen, rumänischen und aserbeidschanischen Schwarzarbeiter schikaniere. Beim Bäcker dem Sportvereinsvorsitzenden übern Wech gelaufen. Nachdem er mich erkannt hat, rief er mir zu: Arbeiterverräter. Er soll, so hört man, früher einmal Rechtsanwalt für Arbeitsrecht gewesen sein und mit mir häufig vor dem Arbeitsgericht als Gegner gestanden haben. Ob das stimmt, das wissen nur Naturfreunde, Gewerkschafter, unfähige Betriebsräte und Antikapitalisten.  Später noch, am Eingang zur Hoffmannstraße, ein kurzes Gespräch mit dem Leiter der Werkstätten über die Zeit, als mein verstorbener Bruder Thomas dort im Wohnheim tätig war. Auf dem Deich dann noch dem Schimmelreiter begegnet. Stolz erzählte er, dass er einige Impfgegner und Platanenpfleger erwischt habe. Voll die Heyoopeis, so der Deichhauptmann. Einigen von denen, so der Nordfriese, habe er Deichverbot erteilt wegen Gefährdung der Öffentlichen Volksgesundheit. Der Schimmel ließ derweil ab.      

Der Buntentorsteinweg zwischen Kirchweg und Leibnizplatz

alle Fotos: Ulli Pelz, 2021

GEBRAUCHTES

SECOND HAND

 

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 in Kürze neues Altes / Gebrauchtes 



nächste Ausgabe:   Nr. 20 voraussichtlich                    am Dienstag / Mittwoch 18./19.05.21


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