LINIE VIER - UlliPelZisches

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Name                          LINIE VIER - UlliPelZisches

Street                                   Buntentorsteinweg 197

City/ZIP                                              28201 BREMEN

Email:                                        ulrich.pelz@gmx.de

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Zahlen - Daten - Fakten - Schall & Rauch  

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28. Januar 2020

...kann nur besser werden...
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Zahlen - Daten - Fakten - Schall & Rauch  

19.08.2011 - 27.01.2020

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28. Januar 2020

 


Impressions

Nostalgia 2019

Das letzte Quartal 2019 Der Dezember

Meine Ahorn-Bäumchen. Was wohl aus ihnen wird?
Meine Ahorn-Bäumchen. Was wohl aus ihnen wird?

Noch 14 Tage bis zum Umzug in den Buntentorsteinweg. Schaue wehmütig aus den Fenstern unseres Reihenhauses. Allein der Garten, der sich jetzt entblättert und winterblass präsentiert. Meine Ahornbäume, was soll wohl aus ihnen werden? Und der stetig größer werdende Ginkobaum mit seinen schönen Blättern - wird er überleben?

Ich schaue nach vorne auf die Straßenseite. Alles glitzert vorweihnachtlich in voller kitschiger Pracht. Die Fassaden erstrahlen wie immer zu Weihnachten. Dahinter? Scheinbar auch alles in Ordnung. Zumindest scheinbar!
Frau Nachbarin von quer gegenüber: Ich vermisse ihren roten Stern - er war in all' den Jahren immer mein Lieblingsstern. Isser kaputt? Kein Strom? Oder was ist da los? upz   

Mit Tränen in den Augen Bücher zur Recyclingstation gebracht und entsorgt. Es werden noch weitere folgen - wir bekommen sie alle in den neuen Räumen nicht unter. Und die Frage an Familienmitglieder, Bekannte und Freunde, ob qualifizierter Literaturbedarf besteht, verpufft im Leeren. Auch nicht schön: Abmelden und Ummelden, neue Adresse bekanntgeben. Das ist irgendwie wie Anmelden beim Kapitän eines zum Untergang vorgesehen Kreuzfahrtschiffes . Ahoi!

 Die erste Dezemberwoche verging wie im Fluge. Umzugskartons gepackt und wieder überschüssige Bücher weggebracht. Roman war da und hat schwere Demontagearbeiten verrichtet. Noch 7 Tage, dann ist es soweit. An die Nachbarschaft heute eine Hauswurf-Sendung verfasst wegen unseres Umzuges, damit nicht der Eindruck entsteht, als wollten wir uns klammheimlich vom Acker machen. Am 12./13. soll nun die Küche kommen. Wir sind gespannt, ob das alles so klappt, wie seit August September geplant. Am 14. fahren wir mit dem Anhänger von Hans Blumenkübel  und sonstigen Kram rüber. Claudia will Suppe mitbringen. Einen großen Dank an Steffi Drewes von der Firma Komood, die uns die neuen Fenster wunderbar mit Plissees und Vorhängen und Gardinen dekoriert hat. Es wird. Es wird wohl alles schön werden. Die Straßenbahn bimmelt mal wieder. Linie 4.

Der vorletzte Tag in Himmelhöllen hinterm Tunnel. Eigentlich schade. Jetzt, wo sich nach traurigen hundert Jahren hier endlich ein städtebaulicher und kultureller Aufbruch entwickelt, gehen wir weg von hier und in eine ungewisse Zukunft im so genannten Buntentor. Dabei hat Buntentor noch nicht einmal einen Tunnel, sondern nur so einen Deichdurchgang, genannt Deichschart, der zugemacht wird, wenn der Werdersee enorm über die Ufer steigt. Doch, es waren gute 36 Jahre hier, ohne wenn und aber. Hier sind die Kinder  zusammen mit vielen anderen Kindern herangewachsen,  und hier gab es in all den Jahren eine wunderbare nachbarschaftliche Kommunikation mit allem Drum und Dran. Allein die Erinnerung daran, wie ich dem Lehrernachbarn, der drei Gärten weiter auf seiner Lehrerausruhliege zum Lehrerausruhen in der Sonne lag, eine matschige Birne unseres Birnbaums aus ca. 30 Metern Entfernung direkt auf die Lehrerbirne warf, entschädigt für so manchen Hüttenbau im Quartier und für so manchen Konflikt direkt über'n Gartenzaun.  Ach Gartenperle, wie werde ich Dich vermissen. Ach meine geliebten Ahornbäumchen, ich kann Euch nicht mitnehmen. Bin traurig!

Die neue Küche ist schön geworden. Es kann losgehen. Am 16.12.nun endlich der Umzug. Übrigens: Die vegetarische Gemüsesuppe mit Rindfleischeinlage von Claudia war Klasse !
Überfallartiges Erscheinen der 5-köpfigen Umzugstruppe. Und bevor du dich umkucken konntest, befanden sich die ersten Kartons auf den zwei Umzugswagen. Komisches Gefühl mit ansehen zu müssen, wie 36 Jahre deines Lebens - also genau die Hälfte deines Lebens - in viereckigen Kartons auf die Reise in eine ungewisse letzte Zukunft verladen werden!  Alles gut und heil im Buntentor angekommen und entgegen der Karton-Beschriftungen in der ganzen Wohnung samt Keller kreuz und quer abgestellt. Toll der Handwerkschef der Truppe - wie er ruckzuck die Schränke und Betten zusammenbaute und die mitgebrachten Lampen anbrachte. Echte türkische Qualitätsarbeit! Ins neue Wohnhaus mit 10 Parteien zieht Leben ein. Erste flüchtige Kontakte im Hausflur und draußen auf dem Hinterhof. Alles nette Leute. Stichwort: Generationenübergreifendes Wohnen. Wir sind gespannt. Jetzt erst einmal Weihnachten, dann sehen wir weiter.  

Umzug halb fertig. Weihnachten ade. Geschafft. Alles gut. Morgen noch der Geburtstag von Roman. Dann hoffentlich ein ruhiges Sylvester. Das neue Jahr beginnen mit Nervenentspannung und Schlaf, Schlaf. Heute Abend im Radio: Ana. Was Ana? Ana Moura aus Lissabon! Freu mich drauf. Nicht immer nur Mariza, auch mal Ana! Man will ja nicht nur nachhaltig sein, sondern auch vielfältig!

Der vorletzte Tag im Jahre 19. Es wollte nichts so richtig klappen. Besonders das Technische nicht. Auch Schraubenschlüssel und Kombizange brachten nicht weiter. Anruf in München. 18 Minuten Wartezeit. Den Apparat erst einmal aus dem Fenster auf den Buntentorsteinweg direkt vor die LINIE VIER geschmissen! Hat schön geknallt. Morgen ist ja schließlich Sylvester. Da will man ja nicht wie ein Knallkopp einfach nur daneben stehen!
Letzter Tag im Jahre 19. Letzte Besorgungen, man will ja nicht auf dem Trockenen sitzen. Auch Grünkohl eingekauft. Das neue Jahr wird am 2.1. mit einem Grünkohlessen zusammen mit Katrin, Roman, Paul, Anton, Ines und mir beginnen. Vielleicht machen wir ja auch vor dem Essen eine schöne  Kohl-und Pinkelfahrt oben auf dem Werderseedeich?  

 

 


Nur so, was soll's ? Egal, nützt ja nix!        Kleine Texte 2020

Kalt, regnerisch, nebelig, ungemütlich - diese Tage am Werdersee. Bestes Wetter zum Drinbleiben und zum Wintersport im Fernsehen kucken und Handball. Draußen allerdings die ganz Harten. Kohl- und Pinkelfahrt-Saison. Invasionen von Kohlfahrtgruppen okkupieren die Gegend um die  Deichschartbrücke herum und den Eingangsbereich von REWE. Eine Kassiererin: Heute möchte ich nicht auf die Kundentoilette gehen!  Erbarmungslose Wummmsmusik ertönt aus den Lautsprechern, die auf die Kohlwagen montiert sind. Und es wird bereits vor dem Essen, wo immer das stattfinden mag - wahrscheinlich bei Schulz, gesoffen, was der Bollerwagen hergibt. Das wird wahrscheinlich bis Ende Februar / Anfang März an den Wochenenden so weitergehen. Na, denn man Prost! Wir werden wohl nächste Woche auch noch einmal einen Kessel Grünkohl aufsetzen und die Schweinefleischabteilung bei REWE leerkaufen. Buddel Korn? Kiste Bier? Nö! Ein guter trockner Weißwein, z.B. ein schönere Fränkischer Silvaner, passt auch immer sehr gut zu "Braunkohl". Pinkel kann man, darf man, weglassen! Heute mal wieder Werder kucken, der Apparat läuft ja wieder. Werder hoffentlich auch! upz
26.01.2020

 

 

 

Zu Fuß in die Stadt. Auf der Deichschartbrücke radikal von einem schnellfahrenden Radler umgenagelt worden, weil ich einen unangemeldeten Schritt nach links wagte. Meine Begleitung warnte mich noch mit schrillem Schrei. Vergeblich  - ich landete übers Brückengeländer geschleudert direkt im kalten See bei den Fischen. Mit letzter Kraft schleppte ich mich nach dem Auftauchen ans Ufer, um mit meiner Begleitung den Fußmarsch in die Stadt zum Kaufen neuer Bratpfannen fortzusetzen.  Im Viertel am alten Wasserturm kein Mensch, den man um ein trockenes Handtuch hätte bitten können,  zu sehen, nur schicke Wohnungen. Danach junge zukünftige Schiffskapitäne auf dem Weg zur Seefahrtsschule, einige bereits mit vier Streifen an den Ärmeln. Aus dem Hause des Bischofs traten vier Mitarbeiter:innen der Abteilung Kirchenaustritte heraus zur verdienten Mittagspause in der Stadt. Herrlich, wie nahe man jetzt zu Fuß dran ist am Geschehen vom neuen Standort aus. Rückfahrt dann, mit zwei neuen schweren Bratpfannen im Rucksack, natürlich, was denn sonst, mit der LINIE VIER. Zu Hause erst einmal mit einem großen Handtuch trocken gerubbelt. Und dann noch eine große Menge geschluckten Werderseewassers in den selben zurück befördert. upz

20.01.20    

 

  

 

 

Handball. Was für ein Irrsinn. Mir tuen bei jedem Körperkontakt, den ich sehe,  die verwundeten Knochen weh. Besonders der zusammengenähte Brustkorb schmerzt, wenn ich sehe, wie einige Abwehrspieler den angreifenden Stürmern an die Wäsche gehen. Das Spielfeld ist doch auch irgendwie zu klein. Kein Wunder, dass die Spieler dauernd zusammenrasseln. Früher, in meiner Bremer Handballzeit bei OT Bremen, 1. A-Jugend, da spielten wir auf Großfeld und rannten wie die Verrückten ohne gegnerischen Körperkontakt ständig hin und her und konnten locker den Ball im gegnerischen Tor (das Fußballtor)   versenken. Übrigens, es müssen die Jahre 65/66 gewesen sein, wurden wir mit der A-Jugend von OT Bremer Meister. Die besten Spieler waren die Senkstake-Jungs aus Osterholz. Ihr Vater Johann (damaliger Vereinsvorsitzender)  stand schreiend am Spielfeldrand und hat sie bei jedem Versagen voll zur Sau gemacht. "Du hast doch keine Ahnung von Handball, du Niete!"

16.1.20   

In Augsburg angerufen wegen der selbsthaftenden Badezimmerhaltegriffe. Die Augsburgerin: Die weißen haben wir nicht mehr - nehmen Sie doch die blauen. Ich: Egal, Hauptsache wir rutschen nicht aus oder kippen um. Sie: In ihrem Alter würde ich mich im Bad immer gut festhalten. Ich: Ja, deswegen rufe ich doch an. Sie: Morgen kommen die Griffe - gehen Sie bis zur Lieferung nicht ins Badezimmer. 
13.1.20

 

 

Nach monatelangen Versuchen. Heute ist es gelungen. Die Installation des Sky-Receivers und die Freischaltung der Smartcard. Wir können wieder Werder gucken. O Gott o Gott
12.1.20

 

So langsam kommt Licht ins Halbdunkle. Neue Lampen ausgesucht und bestellt. In Kürze wird uns in der neuen Wohnung helles Licht aufgehen. Ein kirchlicher Elektriker wird die Installation vornehmen, so dass wir nicht nur Licht bekommen, sondern auch noch das kirchliche Leuchten. Eine Einladung an meine Schwester und ihren Mann zum freitäglichen Fischessen wurde ausgeschlagen wegen einer Foto-Ausstellungs- Vernissage mit anschließendem Abwasch und Feudeln. Schade. Wäre eine gute Gelegenheit gewesen, einmal wieder über regionalen Frauenfußball und so weiter zu reden. Sollte wohl nicht sein. upz 
 11.1.20 

Wir trocknen unsere Wäsche ab sofort nicht mehr in der Straßenbahnhaltestelle , sondern in einem heute bestellten energieeffizienten Wärmepumpentrockner mit direkter Einspeisung der trockenen Wärme aus dem Heizkraftwerk, das noch mit Kohle gefüttert wird. Egal, Hauptsache unsere Wäsche verrußt nicht und wir können trockenen und sauberen Hemdes bei der Teamsitzung erscheinen. upz 8.1.20 

 

FAHRPLAN-HINWEIS LINIE VIER 

Sonstiges UlliPelZisches und sonstige letzte Meldungen aus dem Jahre 2019    siehe hier     und hier