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18 november 17

 


Herzlich Willkommen auf meiner

Volxnahen Himmlischen Höllenseite

Uli Pelz


 

Volx-Tönende-Wochenschauen 2017                        klicke hier

Die Wochenschau 45 ist eingespult               

Woche  45               06 - 12 - 11 - 17

70.Geburtstag, Vapiano, Sächsischer Sekt, Philippe Jaroussky, Michael Lindenberg, Kleiner Umtrunk...

neuer Link Volx-Tönende-Wochenschau 17/2

45

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Die Monatsüberblicke 2017
Kapernfrüchte auf der Zunge, Chiantiwein im Hirn      klicke hier

Gesagtes   Ungesagtes   Geschriebenes   Ungeschriebenes   Gedachtes   Ungedachtes   2017  schalte ein

Das erste Novemberlaub ist zusammengefegt

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Rückblick 2016                 

SCHREIBUNTATEN ZWANZICH SECHZEHN


HERBERT

Fragmente 1944 - 1963

überarbeitete Ausschnitte aus der Familiensaga

von Uli Pelz

jetzt immer donnerstags

Folge 15  /  Teil 1
vom 16. November 2017

15  /  Teil 1

VORLETZTE FAHRT MIT UNTERBRECHUNGEN
HERBERT IN HAMBURG – ALTONA
LANDSMANNSCHAFTSTREFFEN BEI SEGELKEN
SCHLACHTFEST MIT KÖNIGSBERGER KLOPSEN
 

 

 

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18 november 17   
 
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Himmelhöllener Volxnachrichten am 18. November 2017

nix & upu

Himmel & Hölle

vom Tage

18.11.2017

 


**Aus der Mottenkiste der Himmelhöllener Volxgazzette**

 

alt & muffich

 

18. November 2017

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18.11.2017

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freitags immer Badetag in Himmelhöllen
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HERBERT

Fragmente 1944 - 1963

 

überarbeitete Ausschnitte aus der Familiensaga

von Uli Pelz

 

jetzt immer donnerstags

 

Folge 15  /  Teil 1
vom 16. November 2017

15/1

 


 

VORLETZTE FAHRT MIT UNTERBRECHUNGEN
HERBERT IN HAMBURG – ALTONA
LANDSMANNSCHAFTSTREFFEN BEI SEGELKEN
SCHLACHTFEST MIT KÖNIGSBERGER KLOPSEN
 

 

Der Abschied von seinem Kriegs- und Flüchtlingskind Herbert , das jetzt für mehrere Wochen im Seeheim Seeschwalbe in Utersum auf der Insel Föhr aus medizinischen Gründen verbleiben musste, fiel Herbert Senior, der das Kind seit Kriegsende ja schon zigmal in die Kur- und Heilanstalten in die Berge oder an die Küste hat verbringen müssen, dieses Mal besonders schwer, weil er irgendwie fühlte, dass es möglicherweise der letzte Abschied von seinem Kriegskind aus einer Kur- und Heilanstalt sein könnte. Die Luft, so sagte sich Herbert Senior, der sie ja selbst einige Tage hat einatmen dürfen, ist gut hier, aber bei der medizinischen Versorgung hier hinten an der Westküste der Insel habe er doch so einige Bedenken. Drei so genannte Kur-Ärzte für über zweihundertfünfzig junge Lungen-Heilpatienten, überwiegend wie Herbert Junior Kriegs- und Flüchtlingskinder , die Anfang der 40er Jahre geboren wurden in Ostpreußen, in Dresden, in Hamburg und in anderen leidgeprüften Orten und Provinzen des ehemaligen Deutschen Tausendjährigen Reiches – wie sollte das zum Heilerfolg führen? Der Schneidermeister aus Sachsen schwor seinem Flüchtlingskind, das ja inzwischen ein 16jähriger heranwachsender junger Mann war, obwohl das körperlich nicht zu vermuten gewesen wäre, ewige Sorge und Treue, und er hielt dabei die knochige schlanke langfingrige Hand seines Sohnes lange in seinen nadeldurchlöcherten und nikotindurchgelbten Schneidermeisterhänden. Der behandelnde diensthabende Arzt stand bei der Vater-Sohn-Abschied-Zeremonie derweil im Hintergrund und versprach, alles Erdenkliche dafür zu tun, dass der Patient durch die Meeresluft und durch die medizinische Intelligenz der behandelnden Lungenfachärzte gesundheitlich gestärkt nach Hause zurückkehren werde. Herbert Senior, der ja ohnehin bei jeder sentimentalen Gelegenheit den Tränen sehr nahe war, so wie sie, die Sachsen, es von ihrem sächsischen König und Herrscher, dem Schöngeist August dem Starken, übernommen hatten, konnte auch in dieser herzzerreißenden Situation den Sächsischen Tränenfluss nicht unterbinden und heulte in Anwesenheit des promovierten Lungenmediziners und seines kriegsbeschädigten Sohnes hemmungslos vor sich hin. Herbert Junior hingegen war es nicht mehr gewohnt zu weinen oder mitzuweinen. Zu häufig schon in seinen jugendlichen Jahren war er den Angriffen und Entscheidungen der Erwachsenen und der Kriegsgegner im Hinblick auf seine körperliche Unversehrtheit hilflos ausgesetzt, dass er schon gar nicht mehr bewusst wahrnahm, wer gerade in welcher Kriegs- oder Friedenssituation welche Entscheidung über ihn traf. Es war ihm mittlerweile egal, zumal er wohl auch spürte, dass sein Krieg gegen seine Krankheit und gegen seine Fremdbestimmer nun wohl langsam sich dem Ende zuneigen würde. Seinen Vater fragte er noch vor dessen Abreise aus Utersum: „ Papa, gehen wir wieder in die Pilze, wenn ich zu Hause bin, hier auf der Insel gibt es ja keine?“ „Nu, klar gehn mer in de Pilze, och spieln mer wieder Schach, diesmal werd ich wohl siechen“

 

Die Rückfahrt von Föhr nach Bremen verlief für Herbert Senior bis Hamburg-Altona reibungslos. Dann allerdings traten ungeahnte Reisekomplikationen auf, die eine zügige Weiterreise von Altona nach Bremen erschwerten. Dieses allerdings war geplant. Hatte er, Herbert Senior, doch bereits am dritten Tage seines Aufenthaltes auf der Insel Föhr vorausschauend an seine Ehefrau Hilda, die Herrenschneiderin aus Domnau in Ostpreußen, die ihm inzwischen 4 Kinder zur Welt gebracht hatte, wovon das eine ja gerade wieder einmal für mehrere Wochen in einer Lungenheilanstalt an der Nordsee abgeliefert wurde, eine Postkarte mit den Abbildungen von zwei niedlichen Deichschäfchen geschrieben. Wohlwissend, dass die Postkarte wahrscheinlich erst in drei bis fünf Tagen am Empfängerort ankommen würde, schrieb er: „Liebe Hilde, der Aufenthalt auf der Insel hier wird sich für mich verlängern wegen weiterer ärztlicher Besprechungen. Komme wohl erst in drei bis vier Tagen zurück. Herbertschen ist gut aufgenommen worden, er hustet weniger!“ Auch hatte er all die Tage auf der Insel das Tagegeld für die Kurverschickungsbegleitung des Versorgungsamtes, das ja in bar mitgegeben wurde, gespart und sich bis auf die einmalige üppige Fischmahlzeit in Wyk darüber hinaus nichts geleistet, da ja auch noch genügend mitgegebenes Reiseproviant aus der Heimat zur Verfügung stand und zu allem Überflusse ja auch noch die Verpflegung im Kurheim Seeschwalbe. So fanden sich auf der Rückfahrt von Niebüll nach Altona noch gut und gerne 130 Deutsche Mark des Versorgungsamtes im Portemonnaie von Herbert Senior wieder, deren Verwendung dem Amte, und das war ja die Versuchung, nicht nachgewiesen werden musste. So verdichtete sich der heimlich geschmiedete Plan des Schneidermeisters aus Sachsen, besonders auch unter diesen materiellen positiven Aspekten des Versorgungsamtsgeldes, einmal im Leben – wie sich später herausstellen sollte: zweimal – eine Nacht im Hamburger Hafen zu verbringen. Dabei gingen ihm im Zug die Schlager von Hans Albers von der Reeperbahn durch den Kopf und die Sonntagssendungen des Hafenkonzertes des Nordwestdeutschen Rundfunks, dessen Anhörung im Grünaugenradio zum allsonntäglichen Ritual gehörten, zumal er auch sonntags um spätestens 7 Uhr, egal wie kurz die Nacht bei Bischoff, Schulz oder Segelken war, auf dem Küchentisch saß, um die letzten Näh- und Bügelarbeiten an den Jagduniformen für Krohme oder an den Fracks für den 1.Violonisten der Bremer Philharmonie, Schmitz-Laubinger, der in Oyten wohnte, zu vollenden. So nahm dieser Sächsische unmoralische Plan immer mehr Gestalt an, und spätestens auf den letzten Bahnkilometern zwischen Itzehoe und Altona stand die Entscheidung des Schneidermeisters Herbert Senior fest, einen Teil seines Lebens, wenn auch nur einen kurzen, im Hamburger Hafenbereich zu verbringen. Vor der Zugankunft in Altona stärkte er sich noch einmal aus dem aus der Heimat mitgegebenen Reiseproviantkoffer und aß zwei Eier, die Hälfte der von Onkel Johann Jäger mitgegebenen Mettwurst; ein Kanten Brot stand noch zur Verfügung und die eingemachten Birnen und Zwetschgen. Herbert Senior erleichterte also seinen Proviantkoffer, mit dem er bei seinem bevorstehenden Aufenthalt in der Weltstadt Hamburg ja ohnehin hätte wenig anfangen können. Ballast abwerfen, so sagte er sich, bevor ich die große weite Welt betrete. Und zu allem Glücke für Herbert Senior fand sich in der Provianttasche, bevor sie dem ewigen Wellengang der Elbe in Richtung Cuxhaven hingegeben wurde, auch noch ein Fläschchen Hemelinger von Schulz und ein Flachmännchen der Marke Doornkaat.

 

Altona. Mit all’ dem Restgepäck, das dann doch noch nicht die Flussfahrt nach Cuxhaven angetreten hatte, und in dem sich dann doch noch Verpflegung für mindestens einen Tag befand, die sich neben noch unverbrauchter und bereits verbrauchter Wäsche frischhielt, und neben in Utersum während der langen Strandspaziergänge gesammeltem Strandgut wie Muscheln, Bernsteinchen, Möwenfedern und teerverschmierten Bananenschachtelchen mit der Herkunftsbezeichnung „Panama“, sowie neben kleinen Tauen und Knoten, die wohl auch einmal an die Nordfriesische Küste schwimmen wollten, fand sich Herbert Senior auf dem Bahnhof von Hamburg-Altona wieder, ohne zu wissen, wie das Leben nun die nächsten Tage weitergehen sollte. Er hoffte auf die Beibehaltung des Weltfriedens, obwohl sich die politische Lage im von den Besatzungsmächten besetzten Berlin immer weiter zuspitzte. Nun gut, so sagte er sich, soll’n se sich doch, ich bin in Altona, da kann nüscht passieren. Er hörte noch die Lautsprecherdurchsage des Altonaer Bahnhofansagers, der in völlig übersteuerter Weise in Hamburgisch-Altonaischer Mundart ins Bahnhofsmikrofon schrie: „An alle Ostzonenreisenden! Soeben haben wir erfahren, dass niemand in ihrer Besatzungszone die Absicht hat in Berlin eine Mauer zu errichten! Sie können nach Berlin und Dresden zurückreisen! “

 

Herbert Senior holte sich eine letzte Overstolz aus den von Herzfeld und Sonkowski mitgegebenen Fünferschachteln und stand mittenmang, wie der Hamburger sagt, zwischen seinem Reisegepäck, um erst einmal die Hamburger Luft einzuatmen, und um zu schauen, wie denn nun das Hamburger unmoralische Abenteuer seinen Anfang nehmen sollte. In dem Moment, in dem der Zug Niebüll-Köln den Bahnhof Altona wieder zu verlassen begann, und in dem Moment, in dem der filterlosrauchende Herbert sich einen Moment des Nachdenkens und der Kontemplation zugestand, stand urplötzlich eine Frau fortgeschrittenen Alters so zwischen 35 – 50 Jahren in Perlonstrümpfen mit Naht hinten und amerikanischen Hackenschuhen neben dem rauchenden Reisenden und sprach: „Na, min Jung, wo schall das denn hingehen?“ „Nu“, so Herbert –„ isch werd‘ wohl inde Heimat reisen.“ Perlonstrumpf mit Naht hinten fragte nach: „Na, min Jung, wann föhrt denn dein Zug in die Heimat?“ Herbert Senior, nach einer weiteren Overstolz, Juno oder Eckstein in seinem Gepäck kramend, sagte verlegen: „Nu, er wird wohl erst morgen fahren!“ „Aha, morgen“ so Perlonstrumpf, „und bis dahin bleibst du hier also aufn Bahnsteig steh’n?“ „Nu, was soll isch machen, ich lesch mich hier in die Bahnhofsmission!“ Perlonstrumpf mit Naht hinten lief noch rauchend dreimal den Bahnsteig hoch und runter, um beim vierten Male Herbert Senior, den Schneidermeister aus Sachsen, der gerade sein lungenkrankes Flüchtlingskind Herbert Junior zur wahrscheinlich letzten Kur nach Utersum auf der Insel Föhr begleitet hatte, und der inzwischen völlig übermüdet auf der Bahnhofswartebank dem Einschlafen nahe war, anzustupsen, um ihm das unmoralische Angebot zu machen: „Denn komm‘ man mit, ich hab` in der Großen Bergstraße, hier gleich um die Ecke, ein Sofa für dich, da kannst du dich ausruhen!“ Herbert Senior war sich unsicher, ob er das Sofaangebot der Hamburger Dame mit den Perlonstrümpfen mit den Nähten hinten und den amerikanischen Hackenschuhen annehmen sollte und sagte geschäftlich: „Nu, ich zahle ooch, ich hab‘ noch gespoordes Versorgungsamtsgeld dabei, davon zahl‘ ich das Sofa, was soll’s denn kosten?“ Die Altonaer Frau bot nun Herbert Senior das „Du“ an und sagte mitleidig in einem Fließsatz: „Ich bin die Anneliese kann’s Du zu mir sagen komm‘ man erstmal mit wie heißt Du denn über Geld woll’n wir hier aufn Bahnhof doch nich‘ sprechen das gehört sich doch nich.“ „Nu, ich bin Schneidermeister, nun will ich hier in Hamburg eine kleine Pause machen. Herbert heiß‘ ich, der zweete Vorname ist Heinrich. Mein ältester Sohn heeßt och Herbert, ich hab’n grad nach Föhr gebracht, zur Kur, nu.“ Und so trippelte Herbert Senior mit seinem Restreisegepäck der Anneliese hinterher vom Bahnhof Altona hoch zur Großen Bergstraße Nr. 121, wo die Dame mit den Perlonstrümpfen und den Hackenschuhen eine kleine Wohnung hatte, wenn man gutwillig das schmale Appartement als solche bezeichnen möchte.

 

Hilda, die Schneiderin, nutzte die Tage der Abwesenheit von Herbert Senior und Herbert Junior in vollen Zügen für den Turnverein und für die Theatergruppe und für die Verwirklichung eines langgehegten Wunsches, nämlich einmal wieder zum Heimatabend der Landsmannschaft der Ostpreußen, Gau Landkreis Verden, der dieses Mal im Clubraum hinten bei Segelken stattfand, zu gehen. Die drei nichtkurverschickten „Kinderchen“ vertraute sie Sonja Sonkowski aus Ost-Berlin an, die ja unten zusammen mit ihrem Mann Fritz und 6 – 8 Kindern das Parterre in der Flüchtlingsnotunterkunft bewohnte. „Wenn se nich spuren, dann gibt’s ihnen“ – das waren die letzten Worte von Hilda der Schneiderin aus Domnau, bevor sie zum Landsmannschaftstreffen entschwand. Das ostpreußische Elchblatt prangte übergroß im Saal und eine mittelmäßige Klavierspielerin klimperte zur Heimateinstimmung auf einem ungestimmten Klavier im eichenholzfarbenen Saal von Segelken einen Melodienpottporree bestehend aus Liedern der Deutschen Wehrmacht, sentimentalen Weisen mit viel Bernstein und viel Ostsee, sowie immer wieder durchschimmernd: Ännchen von Tharau. Ännchen von Tharau war dann auch das erste gemeinsam gesungene Lied der Versammlung, das der Gauleiter vor seiner 2stündigen revanchistischen Ansprache angestimmt hatte. Hilda, der Schneiderin flossen, wie immer bei Ännchen, die Tränen. Und wenn dann auch noch der Gauleiter in altbekannter Manier ans Pult trat ohne seine Arme zu bewegen, sondern noch kurz vor Beginn der Rede einen Bärenfang hinunterspülte, dann waren alle Schleusen, nicht nur bei Hilda der Schneiderin und Mutter von 4 Kindern, geöffnet. Und wenn dann auch noch, wie immer bei den Landsmannschaftstreffen, die Rede von der baldigen Rückkehr in die Heimat war, dann schmolz halb Ostpreußen dahin und besonders Hilda. Gerne hätte sie ihre beiden Englischen Schwestern bei dem Heimattreffen dabei gehabt. Die aber aus Englischen Gründen, die ja für die europäischen Festlandbewohner bis heute unergründlich sind, erst einen Tag später anreisen konnten, um die durch die Abwesenheit von Herbert Junior und Herbert Senior freigewordenen Schlafplätze in der Flüchtlingsnotunterkunft kurzfristig und temporär einzunehmen. Die Englischen Schwestern reisten ohne ihre walisischen und polnischen Männer an, die terminliche Verpflichtungen in Großbritannien hatten – der eine für den Walisisch-Keltischen Nationalclub in Cardiff, der andere für den Polnischen Geheimbund in London. Es hätte ja ohnehin nicht genügend Schlafplatz für die Polen und Waliser in der Flüchtlingsnotunterkunft zur Verfügung gestanden, es sei denn, sie hätten sich wieder mit Notquartieren in den bäuerlichen Anwesen in Bockhorst und bei den von und zu Herrlichmühlen zufriedengegeben. Und so hatten die drei Schwestern, nachdem sie sich ausführlich über den Heimatabend ausgetauscht hatten, gute Gelegenheit sich ohne Anwesenheit der sächsischen, polnischen und walisischen Männer zum ostpreußischen Kochen zu verabreden. Glücklicherweise passte es gut zusammen, dass während der Anwesenheit der Englischen Schwestern in der Flüchtlingsnotunterkunft auch Schlachtfest bei den von und zu Herrlichmühlen war. Es sollten geschlachtet werden: 1 Kälbchen, 1 Rind und zwei Schweine. Sie schlachteten 1x pro Jahr für den Fleischvorrat des gesamten Jahres, der dann im Gemeinschaftskühlhaus in der Dorfmittte in der Nähe der Volksschule und des Friedhofes gekühlt und eingefroren wurde. Hilda, die Schneiderin, und die Englischen Schwestern verabredeten mit der Gutserbin Tante Hanni und dem alten von und zu Herrlichmühlen, Kreidelutzschki hatte in Schlachtangelegenheiten nichts zu bestimmen, die Zubereitung von Königsberger Klopsen für alle auf dem Gut und in der Flüchtlingssiedlung, die einmal die ostpreußische Spezialität in der Originalfassung genießen wollten. Dabei schieden von vorneherein die Banater, die Schlesier, die Pommern und die Rumänen aus, die gleichlautend haben verkünden lassen: „Was der Flüchtling nicht kennt, das frisst er nicht!“ Nun gut, so blieben immerhin gut und gerne circa 25 Erwachsene und 20 – 30 Kinder übrig, die sich zum abschließenden Essen nach den Schlachtungen zum Verzehr von Königsberger Klopsen angemeldet hatten. So eine große Menge Essen für so viele Mitesser konnte selbstverständlich nicht in der beengten Flüchtlingsküche hergestellt werden, so dass die Oma der von und zu Herrlichmühlen zusammen mit Tante Hanni großzügig die bäuerliche große Küche zur Herstellung der ostpreußischen Speise zur Verfügung stellten, zumal ja auch die gesamte Hofmannschaft und die 2 Schlachter an dem Essen beteiligt werden sollten. Hilda sagte noch, dass es sehr schade sei, dass die beiden Herberts an dem Essen nicht teilnehmen könnten, da sie ja auf der Insel zu tun hätten, um dann mit Tante Hanni und dem Altbauern den Fleischbedarf für das Schlachtfestessen festzustellen. Na, so sprechen die drei ostpreußischen Schwestern, wir werden wohl benötigen für die etwa 32 Esser, na sagen wir: 2 kg Rinderhack, 2 kg Kalbshack, dazu 16 alte Brötchen von gestern, 16 Zwiebeln, 16 Anchovis, na dann noch Eier, Salz und Pfeffer, Gewürzkörner, Lorbeerblätter, Brühwürfel, Mehl, Saure Sahne , Weißwein wenn ihr habt, Kapern, Zitronen – na ja, und als Beilage natürlich jede Menge Kartoffeln, aber die habt ihr ja mehr als Kleingeld! Und so nahm das zweitägige Schlachtfest seinen Lauf. Am ersten Tag wurden die ausgewählten Tiere von zwei rustikalen Burschen, die die Ärmel ihrer weißen Hemden aufgekrempelt hatten und die weiße Gummischürzen trugen, vom Leben in den Tod befördert , in zwei Hälften gesägt und auf Leitern zum Ausbluten aufgehängt. Bei den Schlachtvorgängen floss nicht nur reichlich Blut, dass teilweise von Hilfskräften mit bloßen Armen in Eimern auch gerührt wurden, damit es am nächsten Tag zu Blutwurst verarbeitet werden konnte, nein – es floss auch reichlich Bier und Korn, wie es sich gehörte. Es kann davon ausgegangen werden, dass pro rustikalem Schlachter mindestens eine Flasche Korn hat daran glauben müssen, wenn nicht zwei, sowie mindestens 10 – 20 Flaschen Hemelinger. Natürlich tranken die Schlachter nicht alleine. Alle umstehenden erwachsenen Zeugen und Hilfskräfte beteiligten sich wie immer zu diesem Anlass gerne an der Vernichtung der Freigetränke. Der Malermeister Hannes Strotmann hatte für die Schlachttage extra allen Kunden abgesagt, Pastor Janßen blieb den ganzen Tag, um seinen Segen zu hinterlassen; Max Herzfeld war eifrig beim Blutrühren dabei, auch Pachmann und Schmolke hatten sich in der Volksschule abgemeldet und Dr.Spanner kam mit dem Fahrrad angeradelt, da er ja die Praxis am Schlachttag, einem Mittwoch, überwiegend geschlossen halten konnte. So standen gut 8 – 13 mittrinkende Zuschauer um die Schlachter herum, die mit zunehmendem Schlachtverlauf immer wackeliger auf den Beinen wurden. Am liebsten hätten sie sich wohl zum Schluss des ersten Tages selbst an die Leitern zum Ausruhen gebunden, wenn dieses nicht für die geschlachteten und aufgespaltenen Tierkadaver vorgesehen gewesen wäre. Auch wäre es für den Tierveterinär sicherlich nicht erfreulich gewesen, die Schlachter an den Leitern vorzufinden, zumal sein Auftrag die Unbedenklichkeitsprüfung des geschlachteten Fleisches war und nicht die Blutalkoholmessung bei den Schlachtern. Darüber hinaus konnte nicht übersehen werden, dass der Veterinär, der an dem Tag schon einige Fleischbeschauungen hinter sich hatte, wohl bei den vorhergegangenen Prüfungen auch hat das eine und andere Gläschen mittrinken müssen. Zum Abschluss seiner Fleischprüfvorgänge, inzwischen hatte ihm der alte von und zu Herrlichmühlen auch drei Alte Senatoren eingeschenkt, drückte der Doktor den geöffneten Tierlaiben, Kalb, Rind, Schwein, schöne blaue Stempel auf die Schinken und Rippchen.

 

Am zweiten Schlachttag war es dann soweit für die drei Schwestern aus Ostpreußen, wobei zwei extra aus dem Vereinigten Königreich angereist waren. Nicht etwa, um den Britannischen Besatzungskräften in Niedersachsen einen Besuch abzustatten und eine Ehrenformation der Royal Armee abzuschreiten. Nein, der Zweck der Kanalüberfahrt war einzig und allein die soziale Kontrolle der Schwester in der Flüchtlingsnotunterkunft und die geschwisterliche Beteiligung an der Herstellung eines Königsbergerklopsessens im Rahmen des Schlachtfestes auf dem Gelände der von und zu Herrlichmühlen, an dem etwa 30 bis 40 Personen beteiligt sein sollten. So wurde dann der Gutshof mit allen zur Verfügung stehenden Tischen und Stühlen ausgestattet, die Frauen und die Omas holten die besten gebügelten Tischtücher aus den Kommoden, Teller, Bestecke und Sonntagsservietten wurden von der Oma derer von zu Herrlichmühlen großzügigerweise aus dem Sonntagsstubenschrank zur Verfügung gestellt mit dem Hinweis oder der Bitte an die anwesenden Frauen der Königsbergerklopsgesellschaft: „Nau dat Eeten möht schi aubers mithölpen inne Köck bin Abwasch“. Währenddessen standen die Schlachter am zweiten Tage des Schlachtfestes vor den Bottichen und Kesseln der Waschküche, in denen sonst, meistens freitags, normalerweise die Kinder und die Wäsche gewaschen und gebadet wurden, um Mett, Knipp, Pinkel, Blutwurst und Leberwurst herzustellen. Die große Bratenstücke waren ja bereits abgeteilt worden und ins Kühlhaus gebracht worden. Aus den Pfoten, den Ohren, und den sonstigen Weichteilen der geschlachteten Tiere, unter anderem den Hoden, den Schwänzen und den Innereien, stellten sie in der Waschküche herrliche Sülzen und Eingemachtes in Weckgläsern her. Die Schinken wurden abgeteilt und sofort in den Rauchfang in der Diele gehängt, wo sie wohl die nächsten 10 Jahre nach der Aufhängung werden hängen geblieben bleiben sollen, wenn nicht irgendwelche Schinkendiebe sie vorzeitig aus dem Kuh- und Pferdemief und dem ewigen Buchenholzrauch der Diele befreien würden.

 

Die drei ostpreußischen Schwestern jedenfalls, wovon ja zwei extra aus Großbritannien angereist kamen, .sicherten sich bei den Schlachtern in der Waschküche die nötige Menge Kalbs- und Rinderhack, ca. 4 kg insgesamt, um mit der Zubereitung der Königsbergerklopsmahlzeit für die gesamte Siedlung, außer den Zugewanderten aus der „Walachei“, wie abfällig immer gesagt wurde von den Siedlungsbewohnern, die nicht aus der „Walachei“ waren, in der großherrschaftlichen Küche der Oma der von und zu Herrlichmühlen, die den drei Schwestern hilfreich zur Hand ging, zu beginnen. Derweil die Oma Herrlichmühlen sich bereiterklärte für 30 bis 40 Personen die Kartoffeln zu schälen, die als Beilage zu den Klopsen gereicht werden sollten, begannen die Ostpreußischen Schwestern, allen voran Hilda, die Schneiderin und Mutter von 4 Kindern, unter Assistenz der jüngsten und der ältesten ihrer Geschwister aus England – es gab ja noch weitere 5 in Westfalen, die leider aus Platzgründen an dem Fest und an dem Kochen der Klopse nicht haben teilnehmen können- mit der systematischen Zubereitung der Klopse, so wie sie im Buche steht: 16 alte Brötchen einweichen, ausdrücken, Zwiebeln schälen und hacken, Anchovis hacken, Zwiebeln in Butter dünsten, das Hackfleisch mischen mit den Brötchen, mit den Zwiebeln, den gehackten Anchovis und mit 8 Eiern vermischen , um aus der Masse etwa 160 kleine Königsberger Klöpschen zu formen, damit auch alle unten auf dem Hofe etwas abbekommen würden – wobei auch ins Kalkül gezogen wurde von den kochenden Schwestern, dass solche Vielfresser wie Ipa, das erste Nachkriegskind der Schneider, und Fredi, der Sohn des Spargeldiebes, mindestens 10 – 15 von den Ostpreußischen Bällchen verdrücken würden, während viele der Niedersächsischen Einheimischen, die mit an der Tafel sitzen würden, wohl eher „eine Fresse ziehen werden“, wie Hilda immer zu sagen pflegte, weil ihnen in den Ostpreußischen Bällchen einerseits das fette Schweinemett fehlte, und weil sie andererseits mit der Größe der sonst ortsüblichen Frikadellen, die mindestens einen 4fachen Umfang gegenüber den Königsbergern hatten, nichts anfangen konnten. Nun gut, es war ja noch nicht fertig. Jetzt musste ein riesiger Topf, in dem gestern am ersten Schlachttag noch Blut gerührt wurde, mit 8 Litern Wassern auf die größte Platte des Torfofens gestellt werden, um es zusammen mit reichlich Gewürzkörner, Lorbeerblättern und Brühwürfeln zum Kochen zu bringen und um es dann etwa 10 bis 14 Minuten weiterköcheln zu lassen. Dann erst kam für Ostpreußen der entscheidende Moment: Über 150 Königsberger Klopse in diesem köchelnden Bad so zu versenken, dass alle ihre runde Konsistenz behielten und nicht wie bei einem Fliegerangriff der Roten Armee auf einen Flüchtlingstreck im Kurischen Haff auseinanderfielen. Der Topf der Oma Herrlichmühlen war groß genug un die Hitze der Brühe war ausreichend, um alle Ostpreußischen Bällchen aufzunehmen und 10 bis 15 Minuten vor sich hin köcheln zu lassen. Es wurde noch Torf nachgeworfen, und die Ofenplatte glühte.

 

Die Soße ging den Schwestern glatt von der Hand. Als hätten sie seit der Vertreibung 45 nichts anderes gemacht als die Herstellung der Könisbergerklopssoße, ließen sie Butter in einem weiteren großen Topf der Oma Herrlichmühlen schmelzen, um Mehl hinzuzufügen, um eine Mehlschwitze zuzubereiten, und um diese dann mit durchgesiebter Fleischbrühe, saurer Sahne und Weißwein – der von Schulz extra besorgt werden musste, es war Kröver Nachtarsch lieblich – aufzufüllen, aufzukochen und eindicken zu lassen. Vor Beendigung der Königsberger Kochvorgänge griff die Oma Herrlichmühlen in einen Geheimschrank, um eine Flasche selbsthergestellten Eierlikörs hervorzuzaubern, und um den drei ostpreußischen Köchinnen auf Hochdeutsch zu sagen:“Das habt ihr gut gemacht meine Damen, lasst uns anstoßen auf die Niedersächsisch-Ostpreußische Küchenfreundschaft.“ Dann wurden noch Kapern und Zitronensaft in die Soße eingerührt – und ganz zum Schluss wurde wie immer in Ostpreußen mit Wasser verquirltes Eigelb durch die Soße gezogen, damit alles so schön nach Bernstein aussah.

 

Die dampfenden mit feiner Petersilie bestreuten Kartoffel und die ebenso dampfenden Klopse in der herrlichen hellen Soße mit Eigelb und Kapern wurden in vornehmen Schüsseln aus dem Feiertagsbestand der Oma von und zu Herrlichmühlen auf die verschiedenen Tische gebracht, an denen die hungrigen Mäuler der Siedlung und des Landwirtschaftlichen Gutes Platz genommen hatten. Hilda und ihre Schwestern gingen herum und verteilten die Klopse mit der Soße gerecht auf alle Teller. Die beiden Schlachter, die aus der dampfenden Hitze der Waschküche, die in diesem Falle ja zur Wurstküche umgewidmet war, direkt an die Festtische schlurften, bekamen einen Extraschlag Klopse aufgelöffelt mit dem Hinweis von Hilda: „Esst die Klopse mit Genuss, das ist kein Knipp und auch kein Pinkel nich!“ Und so mampfte die gesamte Siedlung, außer denen aus der „Walachei“, das Ostpreußische Nationalessen in sich hinein. Es wurden die Kartoffeln solange in der Soße zermanscht und zerdrückt bis Brei entstand. Einige der Tischgäste, besonders taten sich hier die älteren Jungs hervor, steckten sich die Klöpschen in voller Größe in den Mund. Sie bekamen Maulsperre und dicke Backen und waren auch noch stolz darauf, den anderen Festgästen zeigen zu können, was für Königsberger Klopshelden sie doch sind. Die anderen, auch die Schlachter, die Handwerker und die Volksschullehrer aßen gesittet, sie zerteilten die Klöpschen in vier bis sechs kleine Stückchen, um sie mit der Kapernsoße zu beglücken und Petersilienkartoffel dazu zunehmen. Der alte von und zu Herrlichmühlen lobte den Geschmack der Bällchen, indem er ausrief:“Wunnerbor düsse Mischung ut Helga un Herta, dat smeckt mi good!“ „Na, wie meinst du das, Bauer?“ fragte die ältere der Englischen Schwestern zurück. Jetzt bemühte sich der Altbauer auf seine bekannte anzügliche, manchmal sogar total versaute chauvinistische und frauenverachtende Art, auf Hochdeutsch noch einen drauf zusetzen:“ Du weißt ja liebes englisches Frollein, wie sehr ich die Frauen liebe. Herta war meine geliebte alte Kuh und Helga war mein geliebtes süßes Kälbchen. Heute nun musste ich mich nun leider von beiden verabschieden, sie wollten lieber Königsberger Klopse sein!“ Alle auf dem Hof bogen sich vor Lachen, selbst die Balken und die Tischbeine bogen sich. So war es ein heiteres Gemeinschaftsessen, an dessen Ende der Vielfraß Ipa, das erste Nachkriegskind der Schneider Herbert und Hilda, und der der Englischen Krankheit ausgesetzt war und darüber hinaus auch noch verhaltensgestört und sprachbehindert war, sich rühmte , wohl die meisten Klopse verdrückt zu haben. Dabei geschah natürlich das , was bei Elf wohl nicht eingetreten wäre, nämlich dass die Zwölf nicht so recht über die Lippen von Ipa rollen wollten, weil hier ja im Gegensatz zur Elf bei der Zwölf gleich am Anfang des Wortes zwei Konsonanten aufeinanderprallten, das Z und das W, deren gemeinsame Aussprache selbst für Sprachbegabte schon eine hohe Leistung war. So beschränkte sich Ipa darauf, nach anfänglichen Versuchen mit der Zw, mit der Zw, mit der Zw, auf weitere mündliche Triumphvorträge zu verzichten, um stattdessen zum Erstaunen aller Festesser wieselflink in seine Kastanienbaumkrone zu klettern mit dem Ziel, von dort oben ein selbstgedichtetes kurzes Gedicht mit Hinweis auf die 12 Königsberger Klopse für alle unten vorzutragen. Und so deklamierte er gut betont und sprachtechnisch einwandfrei voller Stolz einen heimlich gereimten Reim zum Thema 12 hinunter zur versammelten Siedlungsgemeinschaft: „ Da sprach die Dönhoff zu dem Kant: waren einst der Königsberger Klopse ölf, kam einer noch hinzu, da waren’s zwölf!“ Sofort brandete von unten von der Klopsversammlung spontaner Beifall auf, wobei Hannes Strotmann nicht umhin kam zu fragen, wer denn die beiden in dem Gedicht erwähnten Dönhoff und Kant seien. Woraufhin Max Herzfeld nicht anders konnte als dem Malermeister zu erklären, dass Erich Kant aus Königsberg doch den kappagonischen Parativ, so eine Art Kopfmessgerät, erfunden habe, und dass doch die Gräfin Dönhoff direkt in einem Tagesritt auf einem Trakhener von Königsberg bis Hamburg geritten sei, um dort eine Zeitung zu gründen, die ein normaler und vernünftiger Mensch mit kurzen Armen in der Eisenbahn oder in der Bremer Straßenbahn nicht lesen könne. Ach zo, sagte Hannes Strotmann noch, er lese keine Zeitung, noch nicht einmal Kreisblatt. „Da steht ja sowieso nur was vonne Bauern und vonne Turnvereine drinne, interessiert mich nich. Und wenn ich mit mein‘ Motorrad mal in‘n Straßengraben lieg‘, dann schreib’n se was, aber sonst!“

 

Ende 1.Teil von 15

 

 

                      wird fortgesetzt am Donnerstag 23.November 2017