DAS JAHR 18  -  MELDUNGEN / TAGEBUCH                               SEITE 2

02.07.2018

Die Tage in der letzten Juniwoche 2018 geprägt durch diese furchtbare Fussball-WM. Jeden Tag zwei Spiele ohne Deutschland im Fernsehen. Die Tage auch geprägt durch dieses unwürdige Schmierentheater Merkel / Seehofer. Und die SPD schaut dem Ganzen zu und macht nichts Entscheidendes. Wie kann man nur mit solchen Koalitionspartnern regieren? Die letzten Junitage auch geprägt durch abschließende Handwerksarbeiten in der Nachbarschaft. Mein Gott, welch Bohei für den Aussenanstrich eines Reihenhauses. Einmal wieder Kontakte zu den Kindern. Schöne Meldungen aus Kreta, schöne Verabredungen für den kommenden Sonntag zum Essen.

 

Dann der heutige Höhepunkt am 2.7.2018. Ein riesiges Schiff, das auf den Namen "Ringelnatz" hört, wird gegen Abend während des spannenden WM-Spiels Japan-Belgien (2:3) vor unserer Reihenhaushofeinfahrt platziert. Ob es, so der Schiffseigner, der sonst wenig mit uns zu tun haben will, dort bis zum nächsten frühen Morgen stehen bleiben könne, er werde wohl so gegen 5 absegeln. Der Eigner der "Blaueishütte", der über alle Bewegungen des Schiffseigners und seiner Kapitaleignerin bestens informiert ist, überbringt die Nachricht an den Schiffseigner, dass die Kapitaleignerin um Rückruf bittet. Was für eine verfluchte, scheinheilige, spießige Nachbarschaft. Soziale Aufsteiger der übelsten Sorte nach dem Motto: Mein Haus, mein Gerüst, mein Malermeister, mein Schiff, meine Autos, meine Reisen, meine gottergebene Lebensberaterin. Zum Kotzen. Fehlt nur noch das Pferd, auf dem Madame dann im Damensitz den Reihenhausboulevard hoch und runter reitet. Wer rettet mich kurzfristig. Kann nicht ein Hubschrauber kommen und mich aus diesem Gefängnis befreien?  Nun gut, mal langsam - schön heute auf der Gartenseite das Flugspiel unzähliger Schmetterlinge!

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05.07.2018
Wie immer, schlaflose Nächte vor der heutigen Blutabgabe. Dann aber, 8.40 Uhr, nettes Gespräch mit der Blutentnehmerin (auch schon 60)  übers Altern und über die Blessuren des Alters. Sie habe ein Buch geschenkt bekommen, in dem geradezu zu Neuaktivitäten ab 60 aufgerufen wird. Eine Person vorne in der Reception der Arztpraxis würdigt mich keines Blickes. Das nennt man im Ärztemanagement: "Patientenorientierung" - im Wirtschaftsbereich: "Kundenorientierung" .Egal. Danach dann Grabpflege auf dem Osterholzer Friedhof. Alles knochentrocken. Mindestens 100 l Wasser den Verstorbenen auf'n Kopp gegossen - sie werden unten wild gefeiert und gesoffen haben. Danach netter kleiner Abstecher in die alte Jugendheimat: Neue Vahr, Berliner Freiheit, Marktplatz, Eiscafe .Cool. Gute Aussicht auf das Aaltohaus 

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Kafka-Museum, Innenhof,  Prag, Foto:Uli Pelz
Kafka-Museum, Innenhof, Prag, Foto:Uli Pelz

09.07.2018

Der WM-Fussball neigt sich dem Ende zu. Wir haben noch bis zuletzt für Schweden und Russland gewettet, Einmal mehr total verwettet. Am Sonntag dann Italien. MIt Katrin und Roman einen netten "Draußenabend" in einem Trattorialokal im Viertel verbracht. Es war sehr nett und molto communitiva! Heute, am 9.7., dann wieder diese 1/4 jährliche Arztprozedur. Oh,oh - die Werte. Einen netten jungen Arzt kennengelernt, dem ich sofort vertraut habe. Habe sogar zugelassen, dass er mich in südlichen Körperbereichen, die Probleme bereiten,  untersucht hat. Dann noch mit dem Chef persönlich unten im EKG-Bereich ein schnelles "fast persönliches" Gespräch über alles, was so anliegt und nicht mehr richtig will.

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12.07.2018

Heute gegen Mittag in eine belastende Aufregung verfallen, von der ich mich stundenlang nicht erholen konnte. Nach einer beruflichen fast 40jährigen Zeit in der Jugendhilfe,Straffälligenhilfe und Drogenhilfe, in der ich es überwiegend mit extrem verhaltensauffälligen und sozialgeschädigten jungen Menschen und jungen Erwachsenen zu tun hatte, glaubt man ja dann irgendwann mit dem Kapitel abgeschlossen zu haben. Denkste ! Der Motoradfahrer, der heute Mittag wie irre durch unsere 30er-Straße bretterte, und den ich auf seine Fahrweise ansprach, entpuppte sich, nachdem er den Helm abgenommen hatte, als einer meiner unmittelbaren Nachbarn, und zwar als einer von denen, die mich seit ihrer Jugend nicht grüßen. Was ich denn wolle, ich solle ruhig sein und wieder reingehen. Dabei duzte mich diese sozial unterentwickelte Person mehrfach und nahm eine rabiate Haltung ein. Nun, zum Glück sind mir diese Verhaltensweisen ja aus meinen früheren beruflichen Tätigkeiten nicht fremd und kann sie sowohl was Psyche und Persönlichkeitsstruktur der Person einschätzen und deeskalierend reagieren. Mein Schmerz bezieht sich auf dieses ständige verkehrswidrige Verhalten vieler Nutzer unserer 30er-Straße, in der es viele draußen spielende Kinder, RadfahrerInnen und Fussgänger - und nicht zuletzt uns Anwohner gibt. Und dann noch von diesem so genannten "Nachbarn". Es ist nicht nur Schmerz - es ist Angst, besonders auch wegen dieser unglaublichen brutalen Ansprache dieses "Nachbarn". Woher nimmt dieser"Flegel" sich das Recht heraus mich (70 Jahre alt) zu duzen - besonders auch unter dem Aspekt, dass er mich seit mindestens 20 Jahren nicht grüßt. Ist unsere Zeit hier im idyllischen Reihenhausquartier in der Vorstadt möglicherweise bald abgelaufen?  Und: Müssen wir den Sozialen Frieden bald den Antidemokraten, Übeltätern, Verkehrsrowdys und Asozialen überlassen?? Ja, Kniee schlottern und Tränen fließen!

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15.07.2018
Wässerung des gesamten Osterholzer Friedhofes. Mindestens 77 GiessKannen Wasser über Internationale Grabstellen verschüttet. Alles manuell. Schön, dass die Kinder heil und gesund von der Insel Kreta zurück sind. Ist Kreta nicht auch die Geburtsstätte Europas? Schönes europäisches Endspiel heute bei der Fussball-WM. Frankreich-Kroatien (4:2)

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18.07.2018

Erneuter Gang zum Arzt. Erneuter Abgang vom Arzt. Erschüttert darüber, mit welcher "Kundenunfreundlichkeit" / "Patientennichtorientierung" die eine oder die andere Arztpraxis in Norddeutschland ausgestattet ist. Ich stehe am Pult, sie sitzt vor dem geöffneten Terminbuch -  und verlangt doch tatsächlich von mir, dass ich, wenn ich einen Termin möchte, morgen früh gegen halb 8 anrufen möge wegen eines Termins. Ich glaubte mir fällt'n Ei aus'm Sack. Das ist dieses per Unterschrift vertraglich verabredete "Hausarztmanagement", bei dem der Hausarzt den gesamten Behandlungsverlauf des "ewigen" Patienten begleitet und organisiert. Letztendlich: Morgen 10.45 Uhr  

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21.07.2018

Heute im Fernsehen: Der wunderbare Ritt der Radrennfahrer auf ihren Drahteseln über die Cervennen. Wunderbare Luftaufnahmen von der Landschaft aus dem Hubschrauber. Was für eine herrliche Gegend. Das Rennen als solches nicht besonders spannend für uns - Rudi Altig, Jan Ullrich und Erik Zabel sind ja nicht mehr dabei. Wer klennt schon Simon Geschke oder Jeschke? Ich werde wohl morgen sofort mit meinem Esel losziehen, auf den Spuren von Robert Louis Stevenson durch die Cervennen. Endlich Urlaub. Vorsprung 20 Minuten! Sonst wenig  Rennbewegungen. Das Wetter macht träge und müde.
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Unser ganzer Sommerschattenstolz im Juli 2018. Unsere Kugelahornbäume

25.07.2018
Der Garten. Angenehm, dass man ihn in diesen Hitzetagen fast ganz für sich alleine hat. Die Nachbarn alle in den Urlaub ausgeflogen oder nicht sichtbar. Kein Besuch und sonst auch nichts. So betrachten und fotografieren wir unsere Bäume und unsere sonstigen Anpflanzungen und stellen sie ins Internet. Und so schmieden wir Pläne für eine zusätzliche künstlerische Gestaltung. Zwischen die beiden Ahörnchen soll ein Sisalband gespannt werden, an das ein großer roter Wimpel aus wetterfestem Stoff aufgehängt wird  mit einem schönen großen grünen fliegendem Fisch drauf. Muss ja einmal ein wenig Farbe in das Gelände kommen! Nur grau und weiß und Perle und Blauseis ist doch nun wirklich auf Dauer langweili zu kucken.

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29.07.2018

Hundstage. Gestern zum ersten Male ein wenig Abkühlung durch Gewitter und Regen. Aber immer noch viel zu wenig. Auf den Besuch der Breminale aus verschiedenen Gründen in diesem Jahre verzichtet. Über die Kurzanreise von Roman zur Breminale wurde sogar im Fernsehen berichtet: Schweden-Amsterdam-Rom-Bremen und zurück. Frankreich. Heute am Nachmittag die Einfahrt der Tour de France nach Paris. Gute Sportler, alles clean. Aber besonders schön an der Fernsehübertragung des Ereignisses: die herrlichen Landschaftsaufnahmen von der Strecke durch die verschiedenen Provinzen Frankreichs. Ein echt schönes Land, man müsste eigentlich sofort los. Wird aber wohl nichts werden mit Verreisen in diesem Jahr.

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02.08.2018
Der August, der August. Die aussergewöhnliche Hitze der letzten Tage und Wochen macht doch sehr zu schaffen. Schlaflosigkeit, Verschwitztheit - und dazu die neuen Krankheitssympthome in verschiedenen Bereichen des Unter- und Oberkörpers. Am Mittwochnachmittag, 1.8.18, dann endlich einmal wieder Aufbruch. Nach Ottersberg. Ein herrlicher Nachmittag und Frühabend im Phantastischen Garten der Kleinen Wunder mit anschließendem Forellengrillen.Davon könnte es mehr geben.  Das abendliche Autofahren doch langsam sehr anstrengend. Aber ging. Kurze Strecke. Die Lichter.

 

mehr Fotos vom Phantastischen Garten der Kleinen Wunder in Ottersberg: hier

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Kürbis im Phantastischen Garten der Kleinen Wunder in Ottersberg
Kürbis im Phantastischen Garten der Kleinen Wunder in Ottersberg

06.08.2018

Nette zufällige Zusammenkunft am Abend des 3.8. mit dem Nachbarn zur Linken, von Osten aus gesehen: zur Rechten. Einiges besprochen, Fleisch auf dem E-Grill zubereitet und Chilenischen Rotwein getrunken. Sehr nett. Am Sonntag dann endlich einmal wieder eine Fahrt über Land nach Habenhausen. Schöne Fotos vom Urlaub auf Kreta angeschaut, schönen Butterapfelkuchen zum Kaffee und zum Abendbrot einen wunderbaren toskanischen Nudelsalat genossen. Das Enkelkind musste dann los zur Party. Zu befürchten ist, dass wir sie wohl in nächster Zeit sehr wenig sehen werden. Ansonsten fliegen die Flugzeuge wie immer über Habenhausen ziemlich tief. Einflugschneise. Zeitenwende? Wird ab jetzt alles anders werden? Ja, wird wohl!

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12.08.2018

Sportwoche in Berlin und in Glasgow. Herrliche Sportberichte im Fernsehen. Zum Glück noch kein Fussball, der fängt nächste Woche erst richtig wieder an. Die Schulferien sind zu Ende. Das war das erste Jahr, in dem es mit dem Enkelkind in den Ferien kaum eine Begegnung gab. Ist wohl so! Endlich auch Regen und Abkühlung. Das Problem der Umstellung von Radio und Fernsehen von analog auf digital mit Hilfe des Nachbarn gelöst - wobei der entscheidende Kabelgriff zur Realisierung eines neuen Bildes von mir vollzogen wurde. Der Fernseher im Büro der HiHöVoGa muss erneuert werden, er hat einfach keine digitalen Fähigkeiten. Vom Urulogen Pillen und Salben verschrieben bekommen. Schön war die Untersuchung nicht. Ziemliche Grobiane, diese Urologen. Linderung in Sicht. Hoffentlich muss nicht geschnitten werden. Man will ja nicht enden wie Farinelli aus Rom, der später sehr hoch singen konnte. upz.

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13.08.2018
Diese leblosen und herzlosen Montage! Eigentlich Tag des Mauerbaus. Nichts davon zu spüren. Keine Kelle klackert, keine Mischmaschine mischt, kein Maurer mauert. Stattdessen langweilige Reihenhausgartenlandschaft, als sei die Wiedervereinigung bereits vollzogen. Ach, wäre doch nur der Brigadier Roman aus Schwedt an der Oder da, so könnte man sich wenigstens über die Deutsche Geschichte unterhalten und über die Vorteile eines staatlich gelenkten Kanusports im Leistungszentrum bei Potsdam. Ach, gäbe es doch wenigstens nachbarschaftliche überlaute Deutsche Schlagermusik oder Griechische Urlaubsmusik von gegenüber! Nichts davon. Die Sonne ist verdunkelt! Der Cousin aus Radebeul hat lange nicht geschrieben.Lebt er noch? Die Schwester schweigt eifrig! 

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17.08.2018

Beim Hausarzt am 14.08. erneutes EKD. Herzrythmusstörungen. Noch ein weiteres Medikament. Jetzt reicht es aber langsam. Fühle mich wie ein Medikamentenmanager und dabei außerordentlich körperlich schlecht. Am 15.08., nachdem wir über eine Stunde lang vergeblich einen verlorengegangenen Haustürschlüssel gesucht haben (lag unter'm Bett),  ein ausgiebiger Gang von Stephanie bis bis Bootshaus des Bremer Segelvereins in der Nähe des Weser-Stadions. Sehr schön dort. Heute mit dem Enkelkind Jula wieder dort gewesen, nachdem wir im Werder-Shop ihre Trikotausrüstung auf den neuesten Stand gebracht haben. Sie hat jetzt die Nummer 4 hinten drauf und den Namenszug Pizarro. Schön mit ihr zusammen gewesen zu sein.

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20.08.2018

Das Warten auf das amtliche Fussballgeschehen in Deutschland hat endlich ein Ende. Pokal. In Worms. 6:1 gewonnen. Lockere Übung. Ernst wird es am kommenden Samstag gegen Hannover 96, das erste Bundesligaspiel für Werder. Am 18.8.abends dann noch raus zu den Summer Sounds in der Neustadt in den Neustadtswallanlagen. Tolles Event. 10.000 Besucher, Treffen mit den Hohenlohern. Zur Goldenen Hochzeit angemeldet. Überraschung am Sonntagmittag. Der neue Fernseher wird vom Nachbarn gegenüber gebracht. Wurde wohl noch am Samstagabend, als wir bei den Summer Sounds waren, geliefert. Jetzt nix mehr analog - nur noch digital! Bohnen, Birnen und Speck. Morgen wieder EKG.

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24.08.2018

EKG. Ach,was soll man darüber viel Kabel ausrollen. Geh'n se schon mal runter. Oberkörper frei. Das war's. Geh'n se mal da raus an den Bistrotisch. Der Arzt kommt gleich. 15min. Wartezeit. Gehn'se schon mal hoch. Ich muss das mit dem Chef besprechen. 10 min. Wartezeit. Der Chef im Wartezimmer: Komm'se mal in einer Woche wieder. Neues EKG. In schlafloser Nacht eine Entscheidung getroffen: Neues Schreibprojekt unter dem Titel: PERSIL - ODER: DAS MÄRCHEN VOM SAGENHAFT GLÜCKLICHEN LEBEN DES VALERIE VON HENCKEELSIEFEN. 101 Kapitel in zwei Jahren - vom 1.9.18 - 31.8.20. Öffentliches Schreiben und Mitlesen . 2.Literarischer Versuch nach HERBERT. Morgen Musikfest Bremen mit Hans und Claudia. Vorher das 1. Spiel von Werder gegen Hannover. Geht wieder los!

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26.08.2018

Werder - 96 = 1 : 1. Gerechtes Ergebnis. Netter Abend zusammen mit Claudia und Hans bei der Eröffnung des Bremer Musikfestes 2018. Leider konnte man sich draußen nicht lange aufhalten - es war bitterkalt. Wir waren froh wieder wind- und regengeschützt zu Hause zu sein. Noch einen späten Trollinger ohne halbstündige Musikfest-Getränke-Wartezeit.

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28.08.2018

Faschisten terrorisieren in Chemnitz die Bevölkerung und werden von den Ordnungsorganen des Staates nicht daran gehindert. Welche furchtbaren Zeiten kommen auf uns zu? Jämmerliche traurige Gestalten beanspruchen diesen Rechtsstaat für sich, um ihn gleichzeitig zu gefährden oder abschaffen zu wollen. Was wohl die Verwandten in Dresden und Umgebung zu den Vorgängen denken? Leider gibt es keinen Dialog - bis auf diesen Geburtstagsdialog mit dem älteren Cousin zwei- bis dreimal im Jahr. Das Auto gestern voll geregnet, weil das Schiebedach sich bei Regen wohl selbständig gemacht hatte. Alles klitschenaß innen. Das Problem unserem verehrten KFz-Meister übergeben, der die Sache prompt in die Hand nahm und auch eine kurzfristige Lösung fand. Heute den ganzen regenfreien Tag über Autoreinigung innen und Autotrocknung total. Baujahr 1999, nicht 89.

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30.08.2018

EKG - alles o.k. Der Arzt - quarzt. Erstmal eine.

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02.09.2018

Der September ist da. Hat sich klammheimlich in den Tagesablauf eingeschlichen mit spätsommerlichem, wenn nicht bereits mit herbstlichem Wetter. Erfreuliches Bremer Sportergebnis in Frankfurt. Wenn auch knapp. Jetzt kommt Kopfarbeit auf mich zu. "PERSIL". Bis zum August 2020 jede Woche ein Kapitel "Das Märchen von dem sagenhaft glücklichen Leben des Valentin von Henckelsiefen" Bin jetzt schon unglücklich über die 101 Kapitel, die ich mir selbst auferlegt habe. Nächste Woche geht es los mit dem 1.Kapitel: " Die Schöpfung des Valentin von Henckelsiefen". upz 

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05.09.2018
Die Trockenlegung des Autos ist abgeschlossen. Dank regenfreien Spätsommerwetters konnte gut durchgelüftet werden. Auch die Heizlüfter der Nachbarn haben ihren Dienst getan. Der eine war selbst gebastelt, der andere wurde extra für den Trocknungsvorgang von Kappeln an der Schlei nach Bremen an der Weser transportiert. Morgen geht es los. Der Donnerstag ist freigehalten für Autorentätigkeit in Sachen "PERSIL oder: Das Märchen von dem sagenhaft glücklichen Leben des Valentin von Henckelsiefen". Morgen soll das 1.Kapitel von 101 geplanten geschrieben sein. Denn man zu! Wie Oma Blanke immer sagte. Es geht los mit: Die Schöpfung des Valentin von Henckelsiefen. Erneute Urologie. Den operativen Eingriff ersteinmal bis Mitte Oktober hinausgeschoben - wenn er denn überhaupt stattfinden soll. Der Uruloge fuhr auf der Wilhel-Kaisen-Brücke auf unserem Rückweg von der Stadt bis zum Parkplatz Bischof auf dem Rad in kurzen Hosen, weißem Arztpolohemd und weißem Schutzhelm typisch urologisch -also eilig - an uns vorbei.

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08.09.2018

Am siebten September wieder einmal ein schönes Abendessen mit den Kindern. Involtini maiale. Grüne Bohnen der besten Klasse dazu. Immer wieder erstaunlich nach langer Nichtbegegnung: das Wachsen und Reifen der Enkeltochter. Heute in der Stadt: Bücher abgeholt, Musik ausgesucht, Tinte gekauft, Fenchelknollen mitgenommen, Fränkischen Silvanerwein der Sorte "Randersacker Ewig Leben" aus dem Ratskeller entführt, Kaffee getrunken im Classico draussen. Irgendwelche Hundevorführungen auf dem Marktplatz.

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11.09.2018
Die zweitägige Fotoexpedition durch das Ostertor heute abgeschlossen. Es sind schöne Fotos dabei herausgekommen. Es war noch gutes spätsommerliches, frühherbstliches Licht. Zum Abschluß Backfisch im ehemaligen Polizeihaus. Am Abend noch eine E-Mail von einer Autorin erhalten, die im Weser-Kurier vor Wochen einen Text veröffentlicht hat, den ich kommentiert haben soll. Bin mal gespannt, was für ein "Mist" das wieder war - mein Kommentar.

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14.09.2018

Das Kapitel mit der Autorin ist nach mehrfachem E-Mail-hin-und-her abgeschlossen. Es hat keinen Zweck, sich in die Tiefen des früheren beruflichen Daseins zu begeben, weil davon auszugehen ist, dass die persönliche Betroffenheit von den Außenstehenden, die für sich in Anspruch nehmen von nichts gewußt zu haben, ohnehin nicht verstanden wird. Abgeschlossen auch das 2.Kapitel von PERSIL. Der Anfang des Projektes, das auf zwei Jahre angelegt ist, war nicht einfach. Jetzt, nach Abschluss des 2.Kapitels von geplanten 101, bin ich schon ein wenig mehr drin. Es läuft an.

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18.09.2018

Vorgestern, am Sonntag, wieder einmal eine kleine nette nachmittägliche Familienzusammenkunft bei Kaffe und Kuchen. Erstaunlich die aktuellen Blutwerte. Irgend etwas geht im Körper vor - beste Zuckerwerte. Wieder erhöhte Achtsamkeit gegenüber Unterzuckerung - man will ja nicht noch einmal an einer Moldaubrücke in Prag schlapp machen, um dann in einer Prager Bierkneipe in der Nähe der Brücke mit zuckerhaltigen Getränken und kalten Umschlägen im Nacken sowie einem deftigen Prager Essen wieder aufgepäppelzt zu werden. Danke noch einmal, liebe Prager Wirtsleute - ihr habt mir mein Leben gerettet! Dann dieser überflüssige fb-Konflikt mit einem anonymen Schreiber in Sachen aktuelle Tschechische Flüchtlingspolitik. Ja, er ist ein Bremer - und dummerweise hatte ich vor ca. 20 Jahren im beruflichen Zusammenhang zufällig Informationen über ihn und seine tschechische Frau erhalten. Die Welt ist klein!  Heute einmal wieder Rasenmähen, auf der Terrasse sitzen, Tee trinken, letzte Sommerstrahlen einfangen. 

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