KAPERNFRÜCHTE / CHIANTIWEIN II

Monatsüberblicke 2017 / Fortsetzung
ab Juli 17


JULI 17

 

Herzlichen Glückwunsch zu 60 Jahre Sozialdiakonie in der Neuen Vahr. In die Glückwünsche muss ich mich und meine vielen damaligen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen in den 60er- und 70erJahren ganz unbescheiden mit einbeziehen. Mit großem personellen Aufwand haben wir in den ersten Jahren in der Neuen Vahr die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche entwickelt und organisiert. Hunderte von jungen Menschen nutzten die Jugendangebote der Kirchengemeinden, des selbstverwalteten "Jugendclubs Vahr" (früheres Cafe Heinemann), und später des Bürgerzentrums Vahr. An die Adresse Adam-Stegerwald-Str. 42 habe ich persönlich besonders gute Erinnerungen. Hier haben wir einige Jahre erfolgreich unter der Leitung von Diakon Maslo das kirchlich-politische Kabarett "Die Spottdrossel" gezwitschert, hier haben wir unten in den Kellerräumen Kinder- und Jugendangebote bereitgestellt, und nicht zuletzt habe ich hier für einige Jahre problembelastete Jugendliche, die sich in der Rocker-Gruppe "Silverbirds" zusammengefunden hatten, ehrenamtlich sozialpädagogisch begleiten dürfen. Es war eine gute Zeit, in der wir Aktiven damals viel in Sachen Kinder- und Jugendarbeit gelernt haben.

Uli Pelz, ehemaliger Geschäftsführer des Bremer Vereins für Jugendhilfe & Soziale Arbeit e.V - und Erfinder der "Vahrer Maulwürfe"      

 

Über den "Straßenkampf" zwischen RadfahrerInnen und AutofahrerInnen wird ja hinlänglich berichtet. Was nicht so im Fokus steht ist der "Kampf um das Wegerecht" zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Auch hier nehmen die "ZweiradheldInnen" eine unrühmliche Rolle ein. Als Fußgänger, Spaziergänger oder Stadtwalker mit oder ohne Stöcke bist du überall im Stadtgebiet, sei es auf dem Marktplatz, sei es in den Einkaufsstraßen, sei es unten an der Schlachte oder oben auf den Deichwegen, nicht sicher, ob dir ein Zweiradheld oder eine Zweiradheldin nicht von hinten ins Kreuz fährt oder dir von vorne deinen Walkingknüppel rammt. Sie schleichen sich auf leisen Schläuchen bis auf wenige Zentimeter an dich heran, ohne sich bemerkbar zu machen, und schrammen und rasen mit hohem Tempo knapp an dir vorbei. Wunderbar auch immer wieder die Situation an den Bushaltestellen Domsheide. Klingeln, rufend, schreiend, fluchend rasen sie in die ein- und aussteigende Fahrgastmenge nach dem Motto: "Platz da, ich habe ein Fahrrad und fahre damit wie ich will". Echt schlimm! Was kann man dagegen machen? Fahrrad wegnehmen? Geht schlecht. Vielleicht hilft ja ein verordneter 1wöchiger Fahrradfahrkurs auf dem Verkehrsübungsplatz für Kinder in der Neuen Vahr, bei Barbara von den Bremer Maulwürfen? upz

 

Archivaufnahme mit Lale Andersen im nordwestradio gehört. Sie haben es gepeilt: Nicht Norderney, sondern Langeoog !

 

Schweinerei! Mitten in der MatjesSaison Fischladen-Sommer-Betriebsferien. Die Soße Hausfrauenart war vorbereitet!

 

Keine Erfolgsmeldung: 6 x Nackenmassage, 6 x Fango, 25,42 € Eigenanteil, nette Therapeutin,Beschwerden wie am Anfang

 

Unsere musikalische Empfehlung für den Monat August. Da könnt ihr einfach hin, ohne Lesmona-Verkleidung und ohne Picknick-Ausstattung von Manufactum. Ihr müsst nix mitnehmen, weder Frack noch Hut - schon gar nicht Häppchen oder Piccolos. Auch Klappstühle und Klapptische sind nicht vonnöten. Einfach hingehen, Jutesack, Gummistiefel, Sixpack (notfalls mehrere), 17ner, Rauchwaren, Bifis. Fertig. Und ungeduldig warten auf "stun".upz

 

Zum Thema Hamburg G 20 und Terroristische Anschläge sind wir der Auffassung, dass das alles hätte weniger schlimm enden können, wenn Herr Holm und auch die nachhausegeschickten Berliner Hundertschaften miteinbezogen worden wären in die strategischen Polizeiüberlegungen.

 

So waren da doch offensichtlich nur polizeistrategische Führungsdilletanten und Schisshasen am Werk. Wozu gibt es eigentlich das gesetzlich und verfassungsrechtliche Staatliche Gewaltmonopol? Um sich auf die Fresse hauen zu lassen und am Zaun der Polizeiunterkunft gemeinsam zu urinieren? Das kann doch wohl nicht angehen!upz

 

 

Hier noch eine kleine Randnotiz für unsere Bremer türkischstämmigen sozialdemokratischen Genossinnen und Genossen, die immer noch die Meinung vertreten, dass man der "Erdogan-Machtergreifungs-Abstimmung" ohne Bedenken zustimmen könne, da ja die Türkei vergleichbar mit der Bundesrepublik Deutschland ein totaler Rechtsstaat sei.

 

Der Besuch der Hochzeit in Oberneuland hat keine Linderung der Nacken/Kopfbeschwerden gebracht.Eher 'nen dicken Kopp

 

Für uns hier hinten im Bereich Himmelhöllen, Woltmershausen. Lankenau gibt es keine Sonnenuntergänge - sondern ausschließlich mehrere Sonnenaufgänge über den Tag verteilt.So gegen 18 - 20 Uhr geht hier immer die Nordsonne auf. Wunderschön! upz

 

Nur schlecht

kaschiert Vermummung

die Fratze

der Verdummung

 

Das sind doch sicherlich auch schwere Stunden für die Standesbeamtinnen und Standesbeamten. Wir haben gerade gestern noch eine standesamtliche Trauung zwischen Mann und Frau erleben dürfen. Und zwar mit dem gesamten konservativen Repertoire des Standesbeamten. So eine Art Klaviatur zwischen bürgerlich staatlicher altgesetzlicher Eheethik und versuchter pointierter Alltagsdarstellung der Pflichten zwischen den verschiedenen Ehegeschlechtern in Haushalt, Beruf und Reihenhausgarten. Nun kommen neue, unbekannte Ehepflanzen auf die BeamtInnen in den Standesämtern und auf dem Luer-Kropp-Hof zu. Müssen die nicht jetzt ihre gesamten Partituren neu aufsetzen und andere Töne bei den feierlichen Eheritualen anschlagen. Wäre es nicht besser auf den ganzen Beamtenzirkus zu verzichten und die neuen Bündnisse z.B. notariell schriftlich zu dokumentieren mit Unterschrift der Verliebten und Stempel von Jürgen. Ohne dieses ganze Herzilein und Ringilein und Trauzeugilein und Standesbeamtilein. Und ohne Hahaha, und hihihi, und ohne dieses "och, wie ist das alles so niedlich und so schön" - und ohne bestellte aufdringliche Heirats-Fotografen. Einfach so, und dann hinterher schön feiern und auf die Kacke hauen. Von uns aus auch gerne wieder auf dem Luer-Kropp-Hof. upz

 

Schaphusen. Kindheitserinnerungen. Die Sprachlaute zwischen Hochdeutsch und Niederdeutsch dringen wieder ins Ohr.

 

...das ist ja das Tragische an diesen Nazis: sie steigen nicht nur auf falsche Berge, und sie tauchen nicht nur statt in die parlamentarischsauberen demokratischen Schwimmbäder immer wieder in diese verpesteten verkackten nationalsozialistischen Jauchegruben ein, nein -sie steigen auch immer wieder auf falsche Dampfer, weil sie die Schiffsaufschriften nicht lesen können und dummerweise immer noch auf der "Titanic" einchecken, die seit 100 Jahren auf dem Meeresgrund vor den Eisbergen liegt. Kann man etwas gegen Dummheit machen? Hilft da etwa Bildung? plz

 

Die Feier gestern im Luer-Kropp-Hof hat uns gut gefallen. Noch einmal: Alles Gute für das Brautpaar Kiki und Fred !

 

VOR 1 JAHR

Wir haben bis jetzt noch keine Sauna im Garten hinten. Das wäre doch ein schönes neues Projekt für unsere nachbarschaftlichen Bauherren. Nun gut, abkühlen nach dem Saunabesuch - darüber kann man ja noch einmal nachdenken, wie das dann gehen soll. Es muss ja nicht unbedingt draußen sein...

 

Neues flottes Hemd besorgt für die Hochzeit.Bleibt die Frage:Ist Krawatte noch muss?Selbst der DaimlerChef geht ohne

 

Manchmal verirren sich Touristen nach Himmelhöllen. Heute standen plötzlich 2 Chinesinnen am Reihenhausgartenkomposthaufen und knippsten

 

 

Das lässt die Herzen der heimischen Bierfreaks höher schlagen. Noch eine neue Marke. Und sogar eine adelige königliche. Und sogar eine mit Bundesparlamentarierunterstützung. Nix mehr nur mit schlappem Hemelinger oder abgestandenem Haake-Beck - die Markenauswahl an der Theke wird immer größer. Es soll Thekendauerstreher geben, die sich das Ziel gesetzt haben, alle 2.355 Marken in Deutschland durchzutesten. Selbst in die Familie des Herausgebers hat das Deutsche Bierwunder Einzug gehalten - da werden bereits Biere mit Himbeergeschmack und leichtem Schokoladenhintergrund aus dem eigens angeschafften Bierkühlschrank gefischt - wenn nicht sogar mit Rhabarbergeschmack. Denn man Prost! Viel Erfolg dem Preußischen Bier! Wünscht Uli Pelz, Weinliebhaber, rot, trocken.

 

Wir haben es geahnt:Viele der extrem radikalen rücksichtslosen Radfahrer sind auch bewaffnet! Wohl auch in Bremen!

 

Ovidius und seine Metamorphosen begleiten mich seit 2003 - dem Jahr, in dem ich nach 24 Jahren und 11 Monaten zwangsweise vom erfolgreichen Sozialen Organisationsentwickler in den dreibeinigen Hund eines einarmigen, zweiköpfigen, viertklassigen Rechtsanwalts verwandelt wurde. Ohne die Lektüre des Naso wäre ich wahrscheinlich elendlich zum Schlachtschwein geworden. Uli Pelz, ehemaliger Wiedehopf, upupa.

 

Barbaren! Labskaus besteht aus wertvollen heimischen Produkten: Gute Kartoffeln, gutes mageres gepökeltes Rindfleisch (kann auch die gute argentinische Dose sein), gute selbstgekochte Rote Beete, gute minikleingewürfelte Gurken aus dem Spreewald, beste feinangedünstete Zwiebelchenstückchen, nur gute Butter, Pfeffer, Salz, Muskatnuss nicht vergessen, ein wenig beste Weidemilch aus dem Ammerland, selbstgelegte freilaufende Bioeier als Spiegeleier - schön dekorieren mit Gurkenspalten, Rote-Beete-Scheibchen und Schnittlauchröllchen. Und schon bekommst du keinen Skorbut! Und wenn dir das alles zu aufwendig ist, dann geh' rein bei NETTO oder PRIMARK und hol' dir 'ne Dose Labskausmatsch der Firma BUSS/Ottersberg für 1,79 raus. Grüße Uli Pelz, Leiter der Versuchsküche der HIMMELHÖLLENER VOLXGAZZETTE http://www.ulrich-pelz.de

 

 

Tschechien wirtschaftlich starkes Land.Tschechien herrliches Reiseland. Wann wird es interessantes Zuwanderungsland?

 

JULI 17 Spalte 2

 

 

15.7.17

 

Gratulation zur 50.Ausg, der ZdS. Ich bin der rumänischen Familie mit festem Wohnsitz in Bremen dankbar für die ZdS!

 

Guter Bericht über die Situation der Türken in Deutschland. Der Aspekt der Nichtgefährdung von Angehörigen in der Türkei darf natürlich nicht unterschätzt werden. Aber, kann das allein ausreichen für die Unterstützung des Erdogan-Regimes bei gleichzeitiger Ausübung demokratisch-parlamentarischer-politischer Funktionen und bei gleichzeitiger Inanspruchnahme aller rechtsstaatlichen Vorteile in Bremen und in Deutschland? upz 

 

Aha, jetzt, nach der Lektüre dieses Beitrages, verstehen wir, weshalb wir nur noch zu Altennachmittagen mit Kaffeetrinken und Schwarzwälder Kirsch von Coppenrath & Wiese eingeladen werden. Ist wohl alles normal!  upz

 

Das ist ja wohl auch einer der kulturellen Fortschritte in Bassen. Früher gab es da nur "Jonny Behrens und sein Erntefestblasorchester". upz

 

Tipp: Kuckt mal beim ATSV rein - da sind die meisten Habenhauser Hausfrauen sportlich aktiv. Sie spielen dort Korbball, Faustball, Handball und Völkerball.

 

Lasst doch einfach die Bio-Zisch-Brause weg. Die bringt doch nichts. Stellt ordentlichen Prosecco di Conegliano Valdobbiadene auf den Wahlkampf-Tapetentisch, schenkt in ordenlichen Gläsern ein (nicht in Pappbechern) , und schon sind Euch mindestens die Hälfte der gut(groß)bürgerlichen Stimmen in Eurem Wahlkampfrevier sicher. Und immer schön den kleinen Finger der Proseccoglashaltehand nach außen spreizen. Das kommt! (nur so nebenbei bemerkt: meine Frau und ich haben einmal anläßlich eines Urlaubs-Aufenthaltes in der Nähe von Valdobbiadene bei einer Wanderung in den dortigen Weinbergen hautnah hubschraubermässig erleben dürfen, wie dort die kleinen Perlen in den schönen Wein hineinkommen - aus der Luft von oben!) upz

 

Oha, Rechtsstaat Türkei. Vergleichbar mit dem Deutschen Rechtsstaat. Da haben ja wohl die Verwaltungs- und Arbeitsgerichte in Ankara und in Istanbul in nächster Zeit reichlich zu tun. Nun gut, viele Fälle werden sich wohl von selbst erledigen, weil die KlägerInnen klugerweise das Land verlassen werden. Ich grüße meine sozialdemokratische Genossin Sanem! upz


 

Oha, das haben wir nicht gewußt. Ausgebildet beim CVJM. Jetzt verstehen wir endlich unsere Reihenhausnachbarschaft. Wir haben ihnen wohl immer Unrecht getan, wenn wir bei ihren Verabschiedungen mit dem Abschiedstext "Gottes Segen für euch" immer stumm und dumm und sprachlos versteinert zurückgeblieben sind, während sie fröhlich himmelhochjauchzend vondannen zogen - unsere CVJM-Nachbarschaft! Tut uns leid - wir sind ja sowas von KAVN (keine Ahnung von nichts) . upz

 

Eine überarbeitete Ausgabe meiner Familiensaga HERBERT stelle ich jetzt donnerstags in Ausschnitten in die HIMMELHÖLLENER VOLXGAZZETTE

 

Die französischen Reihenhausnachbarn standen heute Punkt 12 hinten am Komposthaufen und schmetterten die Marsaillaise. Sehr zackig!

 

Juskowiak ist der Einzige, der sich aus dem Urlaub gemeldet hat.Ob wir ihm 20 Euros rüberschicken könnten? Pleite!

 

Himmelsschaukel. Höllenfahrt. Welch grandiose Ideen. Die hätten direkt aus unserer Redaktion stammen können. Wir finden das große Klasse, und wir meinen, dass das Projekt Nachahmer in anderen Kirchen finden sollte. Und es kann doch darüber hinaus noch viel mehr Spielplatz in den Kirchen, besonders in den leerstehenden, entwickelt werden. Wie wärs mit Höllenfahrt: lange Rutschen in die unteren Gewölbe? Oder warum nicht Lutherbahnen: Sanfte lange Seilbahnen von den Orgelemporen runter bis zum Altar oder weiter. Auch vorstellbar: Sandspielbereiche in den Gotteshäusern für die ganz Kleinen mit Lutherförmchen und Luther-Playmobil-Figuren. Was spricht eigentlich gegen ungefährliche Klettergerüste bis hinauf in die Glockentürme? Das ist die Rettung der Kirchen: Macht sie zu Erlebnisspielplätzen. Spielplatzaufsicht dann: Der liebe Gott persönlich. Da kann nix passieren! upz

 

Ja, Amsterdamm wunderbar. Das hat schon Jaques Brel besungen, und später auch Hermann van Veen, wenn nicht sogar Klaus Hoffmann. Aber fahr' mal nach Alkmaar, da fahren die Alkmaarer selbst ihre Käseräder auf dem Fahrrad durch die Gegend! upz

 

Postkarten aus dem Urlaub scheinen out zu sein. Früher hingen die Büros voll mit Ansichtskarten der Mitarbeiterinnen

 

..das Heft von 2011, es kann auch 2014 gewesen sein - auf jeden Fall eine alte Schwarte - ist längst dem Altpapierschicksal hingegeben worden. Es geht nicht um die Inhalte der Hefte, Petra, (obwohl über die auch diskutiert werden könnte - wozu ich allerdings keine Zeit und keinen Bock habe, weil ich mich um die Sinnhaftgkeit und Qualität meiner eigenen mühsamen Texte kümmern muss) , nein - es geht um das wirklich manchmal aufdringliche und peinliche Vertriebssystem, von dem, wie ich vermute, Du in Deinem Vertriebsbüro wahrscheinlich gar nichts ahnst. Eigentlich egal - ich bin ja dafür, dass vernünftige Formen der Unterstützung der hilfebedürftigen Personen in unserer Mitte gefunden werden, und dabei ist die "Zeitung der Straße" sicherlich ein gutes Projekt. Nur - eine gewisse Kontrolle und ein gutes Management dessen, was mit dem Hilfeprodukt draußen passiert, scheint mir angebracht. Zur Feier am Samstag kann ich nicht kommen, da Feiermuffel mit pathologischen Fremdenberührungsängsten, ansonsten Glückspelz.upz.

 

Gratulation zur 50.Ausgabe. Nur - sollte das Vertriebs- und Verteilungsmanagement der Zeitschrift nicht einmal langsam überdacht werden. Es macht doch keinen Sinn mehr, wenn du monatelang, wenn nicht jahrelang,Tag für Tag, Woche für Woche, von der immer gleichen Person am Eingang deines Einkaufsgeschäftes mit der immer gleichen mitleiderregenden Gestik zum Kauf des Blattes oder zum Einwurf von Münzen in den Pappbecher aufgefordert wirst. Das nervt! Und es berührt im Endeffekt die Grenze zur Extrembettelei! Und es führt dazu, dass man keinen Bock mehr hat sein Lieblingsgeschaft oder seinen Lieblingsmarkt aufzusuchen! Ich z.B. verzichte aus diesem Grunde seit Weihnachten letzten Jahres darauf meinen ehemaligen Lieblings-Gemüsemarkt in der Neustadt aufzusuchen. Höhepunkt war, als "er" mir einmal statt eines aktuellen Heftes ein Heft von November 2011 angedreht hatte. Wie wär's mit kleinen unaufdringlichen Verkaufsständen, hergestellt mit einfachen Mitteln und einfachen Werbemitteln, in gewisser Distanz zu den Eingängen der Geschäfte. Dann könnte persönlich und freiwillig entschieden werden, ob man die Zeitschrift kaufen möchte und / oder spenden möchte. Das würde die manchmal echt peinliche Situation für alle Beteiligten auflockern und entspannen! Uli Pelz, ehem. Sozialpädagoge und Leiter eines Jugendhilfevereins in Bremen

 

Bei allem Ranking und bei allem Stolz auf die Favoritenposition darf nicht unterschlagen werden, dass alle Radiosender insgesamt Hörerverluste hinnehmen müssen. Als Grund dafür muss wohl angenommen werden, dass ein gewisser Teil der bisherigen HörerInnen lieber zur HIMMELHÖLLENER VOLXGAZZETTE greifen und lesen statt zu hören. upz

 

Wir sind nicht bereit das Sprachrohr der BürgerInitiative "Rettet die Ostfriesischen Reihenhausgärten" zu werden!

 

Wer im Urlaub in Cuxhaven keinen Bock auf Schlick und Watt hat,der soll doch bitteschön ins Fischrestaurant gehen oder ins Ringelnatz-Museum